4:0 der Stahl-Frauen gegen Beelitz - Stahl-Frauen über 90 Minuten dominierend


An diesem Sonntag empfingen die Fußballerinnen der BSG Stahl Brandenburg die SG Blau-Weiß Beelitz. Vor ein paar Jahren versprach dieses Duell noch viel Spannung, doch die Blau-Weißen mussten einen großen Aderlass verkraften, spielen in dieser Saison nicht mehr um die vorderen Plätze mit, sondern finden sich in der unteren Tabellenregion wieder.

Bei den Gastgeberinnen gab es an der Seitenlinie ein Wiedersehen mit Sebastian Fräsdorf als Trainer. Er musste Janine Groth vertreten, die nach einer verbalen Auseinandersetzung mit der Schiedsrichterin im Pokalspiel beim SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen vor zwei Wochen die Rote Karte sah. Auch nächsten Sonntag im Heimspiel gegen den FSV Babelsberg 74 darf sie nicht coachen.

Vom Anpfiff an ging es praktisch nur in eine Richtung. Hin und wieder versuchten es die
Beelitzerinnen mit Offensivaktionen, doch ernsthaft eingreifen musste Stahl-Torfrau Celina Pflanz nie. Dass sah auf der Gegenseite schon ganz anders aus. Antonia Miesel im Gästetor konnte sich nicht über einen Mangel an Arbeit beklagen. In der 20. Minute waren die Versuche von Jessica Finkbeiner und Nathalie Säger noch nicht von Erfolg gekrönt. Doch nur 120 Sekunden später sorgte Mia-Sophie Neumann für das erlösende 1:0.

Möglichkeiten zu erhöhen, gab es einige, doch entweder fehlten die berühmten Zentimeter, oder die Angreiferinnen standen knapp im Abseits. Neben Säger und Finkbeiner versuchte sich Marlen Sommerlatte auch immer wieder mit guten Torschüssen, die aber entweder vorbei gingen oder von Miesel entschärft wurden. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte, es gab einige Unterbrechungen durch Verletzungen von Gästespielerinnen, beendete Sommerlatte jedoch ihren „Fluch“, markierte den 2:0-Halbzeitstand.

Nach dem Wiederanpfiff änderte sich nichts am Gesamtbild: die Gäste blieben harmlos, die Stahl-Frauen drängten auf weitere Tore. In der 49. Minute setzte sich Livia Bauer gut im Strafraum durch, doch Miesel bekam die Hände noch dran, wie auch wenig später beim Schuss von Vanessa Bürger. Nach einer Stunde ein schöner Spielzug über die linke Seite, Sommerlatte setzte sich im Sechzehner durch, bediente Fabienne Wendt, die an Miesel scheiterte.

Die Brandenburgerinnen hatten aber auch Pech im Abschluss, wie Säger nach einem Eckball, den sie an den Pfosten (75.) köpfte, ihr Nachschuss strich knapp am Ziel vorbei. Erst in der Schlussphase konnten die Gastgeberinnen ihre Überlegenheit in weitere Treffer ummünzen. In der Schlussminute erlief sich Sommerlatte einen Pass in die Tiefe und versenkte den Ball vom linken Strafraumeck gekonnt ins lange Eck. Drei Minuten später eine ähnliche Situation und wieder behielt Marlen Sommerlatte die Nerven und vollendete zum 4:0.

Für die Stahl-Fußballerinnen war diese Partie eher eine Trainingseinheit unter Wettkampf-
bedingungen. So sollten die Spielerinnen einige Dinge auf dem Kunstrasenplatz ausprobieren, wie zum Beispiel tiefe Pässe durch die Schnittstellen der gegnerischen Abwehr. Denn in den nächsten beiden Spielen auf dem Quenz wird die Aufgabe ungleich schwerer, wenngleich der Gegner stets derselbe ist – der Tabellenzweite FSV Babelsberg 74. Am kommenden Sonntag (21. März) treffen beide Teams um 13 Uhr im Ligaalltag aufeinander. Am 12. April steht dann das Halbfinale um den Brandenburgpokal an.

Quelle: BSG Stahl Brandenburg e.V.

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