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30 Jahre Luftrettung in Brandenburg an der Havel

Rettungshubschrauber Christoph 35 Foto: Feuerwehr

Am 14. September 2024 ist von 12:00 bis 18:00 Uhr ein Tag der offenen Tür an der Luftrettungsstation am Marienberg geplant! In fünf Monaten wird gefeiert.

Neben der Luftrettung werden viele weitere Hilfsorganisationen, wie zum Beispiel die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), die Feuerwehren der Stadt Brandenburg, Notfallseelsorge und das Technische Hilfswerk (THW) die Möglichkeit haben sich im Rahmen einer „Blaulichtmeile“ auf dem Gelände des Marienberges zu präsentieren.

Zum Hintergrund der Feierlichkeiten berichtet Medizinmann und Ärztlicher Leiter im Rettungsdienst, Dr. Martin Hochstatter:

Die Geschichte der Luftrettung in Brandenburg an der Havel begann am 10. April 1990 auf dem ehemaligen Militärflughafen in Brandenburg-Briest. Vom damaligen Hubschrauber-Ausbildungs-Geschwader 35 wurde nach ministerieller Weisung ein Militärhubschrauber sowjetischer Bauart (Mi-2) zum Rettungshubschrauber umfunktioniert.
Zur Aufnahme des Notarztes war eine Zwischenlandung an einer in der Nähe des Krankenhauses befindlichen sowjetischen Kaserne notwendig. Am 31. Oktober 1990 wurde dann der Bundeswehr die Aufgabe des zivilen Luftrettungsdienstes auf dem Gebiet der neuen Bundesländer übertragen.

Bereits am 1. Oktober 1993 wurde der erste Zivilschutzhubschrauber (eine Bell UH-1D) des Bundesinnenministeriums dem Land zum Zwecke des Luftrettungsdienstes zugewiesen. Zumindest tagsüber wurde dieser Hubschrauber schon auf dem Marienberg in unmittelbarer Nähe des Klinikums Brandenburg (heute Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel) stationiert. Dazu wurde – zum Leidwesen mancher Anwohner – eine Rollschuh- und Eisbahn zur Landefläche umfunktioniert und dort ein Container zur Unterbringung der Besatzung aufgestellt.

Die Arbeiten zum Aufbau einer modernen Luftrettungsstation schritten rasch voran und das Luftrettungszentrum auf dem Marienberg – der höchsten Erhebung in der Stadt Brandenburg an der Havel und dem näheren Umland – konnte am 14. September 1994 von der damaligen Sozialministerin des Landes Brandenburg, Regine Hildebrandt, feierlich eröffnet werden.

Seitdem ist Christoph 35 nicht mehr aus dem Rettungsdienst in weiten Teilen des Landes Brandenburg und dem benachbarten Sachsen-Anhalt wegzudenken. Durch die Besatzung aus Piloten der Bundespolizei, Notfallsanitätern (HEMS) der Johanniter und der Berufsfeuerwehr Brandenburg sowie Ärztinnen und Ärzten aus dem Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel wurden allein im vergangenen Jahr 2023 insgesamt 1.349 Rettungseinsätze absolviert.


Quelle: Verwaltung


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