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Die Stadt Brandenburg an der Havel zieht eine positive Bilanz ihrer Verkehrssicherheitsarbeit im Bereich Verkehrsüberwachung für das Jahr 2025:
Durch den gezielten Einsatz stationärer, mobiler und semistationärer Geschwindigkeitsüberwachung konnte das Geschwindigkeitsniveau im gesamten Stadtgebiet, insbesondere an Unfallschwerpunkten, in Wohngebieten sowie vor Schulen und Kitas weiter gesenkt werden.
Stationäre Anlagen reduzieren Verstöße im unmittelbaren Umfeld um bis zu 95 Prozent und tragen insbesondere an Unfallschwerpunkten sowie vor Schulen und Kitas nachhaltig zur Entschärfung von Gefahrenstellen bei. Auch mobile Kontrollen zeigen Wirkung: Die Verstoßquote sank im Jahr 2025 auf 5,25 Prozent (Vorjahr: 6,85 Prozent). Die semistationäre Anlage „Tanja“ ergänzt diese Maßnahmen flexibel und effizient. Mit einer vergleichsweise niedrigen Verstoßquote von 1,87 Prozent leistet sie einen wichtigen Beitrag zur flächendeckenden Verkehrsberuhigung.
Trotz einzelner Bereiche mit erhöhten Verstoßquoten bestätigt die Gesamtentwicklung den Erfolg der Maßnahmen: Weniger Geschwindigkeitsverstöße bedeuten mehr Sicherheit – insbesondere für schwächere Verkehrsteilnehmende wie Kinder, ältere Menschen und Radfahrende.
Die Erträge aus Verwarn- und Bußgeldern im fließenden Verkehr sind im Vergleich zum Vorjahr gesunken, was die positive Entwicklung zusätzlich unterstreicht.
„Wir möchten an der Stelle nicht die Einnahmen in den Vordergrund stellen, sondern die Verkehrssicherheit. Ziel bleibt es, durch konsequente Überwachung und präventive Maßnahmen die Zahl der Verkehrsunfälle weiter zu reduzieren,“
so die zuständige Beigeordnete im Rathaus Susanne Fischer.
Auch im ruhenden Verkehr zeigt sich eine stabile Entwicklung. Die konsequente Überwachung von Parkverstößen trägt zu mehr Ordnung und Sicherheit im öffentlichen Raum bei. Gleichzeitig bewegen sich die Einnahmen auf dem erwarteten Niveau, zuletzt sogar leicht über Plan.
Auch künftig wird die Stadt ihre Verkehrssicherheitsarbeit fortsetzen und gleichzeitig die Digitalisierung der Verfahren vorantreiben. Mit der Einführung der revisionssicheren elektronischen Akte zum 01.01.2027 sollen Prozesse effizienter gestaltet und die Zusammenarbeit mit der Justiz weiter verbessert werden.
Moderne Parkraumbewirtschaftung
Im Bereich der Parkraumbewirtschaftung gewinnt das Handyparken weiter an Bedeutung. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger nutzen die Möglichkeit, Parkgebühren bequem und minutengenau per Smartphone zu bezahlen. Die Einnahmen aus dem digitalen Parken sind im Jahr 2025 erneut deutlich gestiegen und machen inzwischen einen spürbaren Anteil der Gesamtparkgebühren aus. Dies unterstreicht den Trend zu nutzerfreundlichen, digitalen Lösungen im Alltag.
Fazit: Weniger Tempoverstöße, mehr Rücksicht – Brandenburg an der Havel wird Schritt für Schritt sicherer. Ziel bleibt eine sichere, effiziente und moderne Mobilität für alle.
Ausführliche Informationen und Statistiken gibt es im Download-PDF der Dokumentationen zum Verkehrsgeschehen.
Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel

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