0:0 Stahl gegen den Oranienburger FC Eintracht 1901


Trendkurve zeigt nach oben
Nach diesem 22. Spieltag in der Brandenburgliga kann man der BSG Stahl Brandenburg eine Ergebniskrise konstatieren, aber keine spielerische. Auch im siebenten Spiel der Rückrunde gab es keinen Erfolg zu feiern, der Oranienburger FC Eintracht 1901 entführte mit dem 0:0 im Stadion am Quenz einen aus ihrer Sicht glücklichen Punkt. Über die mehr als 90 Minuten erarbeiteten sich die Gäste drei Möglichkeiten. Bei der ersten in der 7. Minute vereitelte Romain Joel Siabe Tegefouet mit einer Grätsche kurz vor dem Sechzehner, dass der Pass den einschussbereiten Oranienburger erreicht. Nach der Pause gab es einen Kopfball, der aber ein paar Meter über das Tor ging und in der Nachspielzeit setzte Abdul-Hamid Saadaev zu einem spektakulären Fallrückzieher an, den Stahl-
Schlussmann Felix Bait aber ebenso bravourös aus dem Winkel wischte.

Da hatten auf der Gegenseite die Brandenburger mehr zu bieten. Die erste Chance war auch gleichzeitig die beste. Timm Renner setzte in der 10. Minute aus der eigenen Hälfte kommend zu einem Solo an, drang in den Eintracht-Strafraum ein, wo er regelwidrig gestoppt wurde. Der Schiedsrichter zeigte umgehend auf den Punkt. Den Ball schnappte sich Kapitän Adrian Jaskola, der seinen Schuss knapp am linken oberen Tordreieck vorbeisetzte. „Das war eine typische Szene für uns in der aktuellen Situation. Da bekommst du die Gelegenheit zur Führung und vergibst sie. Aber kein Vorwurf an Adrian, so etwas passiert“, meinte hinterher Mannschaftsleiter Andreas Koch, der an diesem Tag als Co-Trainer auf der Bank fungierte.

Doch die Stahl-Spieler ließen nicht die Köpfe hängen, scheuten keinen Zweikampf, hielten den Gegner vom eigenen Sechzehner fern und boten guten Offensivfußball. Und die Chancen für die Führung waren vorhanden. In der 17. Minute gab es einen weiten Pass auf Lamin Jatta, der links in den Strafraum eindrang, sein Versuch ging haarscharf am rechten Pfosten vorbei. Nur eine Minute später wurde Nils Müller gerade noch von den Gästen geblockt. Mitte der ersten Hälfte hatte Müller Pech mit einem abgefälschten Schuss, den der Eintracht-Torwart Anton Warmuth hält.

Während die Gastgeber auf einen Treffer drängten, waren die Gäste nur darauf bedacht ihren Kasten sauber zu halten. Sie machten die Räume in ihrer Hälfte eng, doch in der Schlussphase des ersten Durchgangs gab es wieder gute Gelegenheiten für die die Stahl-Elf. Jatta setzte sich in der 40. Minute wieder durch, scheiterte aber an Warmuth, der Abpraller kam zu Erik Sauer, dessen Versuch geblockt wurde. Kurz darauf war Warmuth unfreiwilliger Passgeber für Müller, der sofort abschloss, aber genau in die Arme des Keepers. So ging es torlos in die Kabinen. Mit dem Ergebnis konnte die Mannschaft hadern, aber nicht mit ihrem Auftritt. Sie nahm sich in der Pause vor, mit einfachen und
tiefen Bällen die gegnerische Abwehr zu knacken.

Das setzte die Stahl-Elf auch gut um, die erste Chance nach dem Seitenwechsel hatte dann wieder Müller, der es aus 18 Metern probierte, sein Schuss strich am linken Pfosten vorbei. Wenig später hatte Jean-Pierre Dellerue ebenfalls kein Schussglück, der Ball rauschte links vom Ziel vorbei. Konnten sich die Gäste in der ersten Hälfte wenigstens noch hin und wieder befreien, so sahen sie sich nun einen Dauerdruck ausgesetzt. Der „berühmte Führungstreffer“ lag in der Luft, wollte jedoch nicht fallen. In der 76. Minute gab es Freistoß für die Platzherren. Nils Müller versuchte es aus 20 Meter, doch der lange Warmuth bekam gerade noch die Hand an den Ball. Er blieb auch in der 83. Minute
Sieger gegen Renner, der von der Strafraumkante gefährlich abzog. Kurz darauf hatte der
eingewechselte Youngster Ben Dayan Bleiß eine sehr gute Gelegenheit, als er links in den Sechzehner eindrang, doch sein Schuss zischte knapp am rechten Pfosten vorbei.

So blieb es beim torlosen Unentschieden, was die Brandenburger schon frustrierte. Torwart Baitz klagte lautstark, dass seine Kollegen das Ziel nicht treffen: „Zwei Tore in der Rückrunde, das kann doch nicht wahr sein.“ Leider doch, aber unverkennbar war der spielerische Aufwärtstrend der Stahlmannschaft. Dies gab Andreas Koch auch im Spielerkreis kund: „Wie erarbeiten uns die Möglichkeiten, doch momentan fehlt noch das Matchglück. Das kommt aber wieder und warum nicht im nächsten Spiel.“ Dies wäre das Derby beim Ortsnachbarn BSC Süd 05 am kommenden Sonnabend (25. April), das um 14 Uhr angepfiffen wird.

Quelle: BSG Stahl Brandenburg e.V.

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