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Weltelite des Kanusports trifft sich am Beetzsee - Vom 14. bis 17. Mai 2026
Vom 14. bis 17. Mai 2026 wird die Regattastrecke am Beetzsee in Brandenburg an der Havel zum internationalen Zentrum des Kanusports. Der ICF Kanusprint- und Parakanu-Weltcup bringt die Weltspitze dieser Disziplinen in die Havelstadt. Ausrichter ist der Deutscher Kanu-Verband in Zusammenarbeit mit dem Regattateam Brandenburg Beetzsee e.V. Die Schirmherrschaft übernimmt Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg.
Erwartet werden rund 600 Athletinnen und Athleten sowie deren Betreuungsteams mit weiteren rund 400 Personen aus 52 Nationen. Der Weltcup gilt als eine der zentralen internationalen Stationen im Kanurennsport und im Parakanu und bietet zugleich die Möglichkeit, wichtige Punkte für die Qualifikation für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2028 zu sammeln.
Die Regattastrecke am Beetzsee hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der führenden Wettkampfstätten im internationalen Kanurennsport entwickelt. 2019 feierte sie ihr 50-jähriges Bestehen. Mehr als 5 Millionen Euro wurden in die Modernisierung investiert. Neue Startanlagen, moderne Technik im Zielturm, eine große Videowand, barrierefreie Steganlagen sowie eine teilüberdachte Tribüne bieten optimale Bedingungen für Sportler und Publikum.
Der Weltcup unterstreicht die Bedeutung Brandenburgs an der Havel als Standort für internationale Sport-Großveranstaltungen. Die Stadt ist eng mit dem Kanusport verbunden. Hier trainierte und paddelte auch die erfolgreichste deutsche Olympionikin Birgit Fischer.
Oberbürgermeister Daniel Keip erklärt, der Weltcup bilde den Höhepunkt der diesjährigen Kanusaison in der Stadt. Die traditionsreiche Regattastrecke stehe seit Jahrzehnten für nationale und internationale Meisterschaften. Aufgrund der Qualität der Sportstätte ist diese auch im Berliner Konzept um die Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland für den Kanu- und Ruderport berücksichtigt. Er dankt den Organisatorinnen und Organisatoren sowie den zahlreichen Helferinnen und Helfern des Weltcups. Den Sportlerinnen und Sportlern wünsche er faire und erfolgreiche Rennen sowie spannende Wettkämpfe für das Publikum.
Der Vorsitzende des Regattateams, Uwe Steinhäuser, betont die Bedeutung der Veranstaltung für die internationale Wahrnehmung des Standorts. Der Weltcup sei eine von drei Veranstaltungen, bei denen Athletinnen und Athleten wichtige Rankingpunkte für die Olympiaqualifikation sammeln können. Rund 120 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer werden im Einsatz sein. Für die Durchführung werden weitere Unterstützende gesucht. Interessierte können sich an das Organisationsteam wenden.
Für die Brandenburgerin Dajana Pefestorff, Präsidentin des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV), ist der Weltcup am Beetzsee ein besonderes Highlight – und auch aus deutscher Sicht sieht sie diesen als ein starkes Signal für den Standort im Kanusport. Er zeigt die Bedeutung Deutschlands im Kanurenn- und Parakanusport sowie die Leidenschaft für die Sportstätte am Beetzsee, wo neben Kanusprint und Parakanu auch regelmäßig hochwertige Wettbewerbe im Kanupolo, Drachenboot und Stand-Up-Paddling ausgetragen werden. Sie verweist auf den inklusiven Ansatz des Weltcups: Mitte Mai werden Athletinnen und Athleten mit und ohne körperliche oder geistige Beeinträchtigungen gemeinsam um die Platzierungen auf den neun Bahnen paddeln. Das ist ein bewusster Ansatz, der von Anbeginn der Vorbereitungen verfolgt wurde. Die DKV-Präsidentin dankt allen, die diese Veranstaltung möglich machen: der Stadt Brandenburg an der Havel und vor allem dem Regattateam Brandenburg Beetzsee, das seit vielen Monaten diese Veranstaltung ehrenamtlich vorbereitet.
Quelle: Regattateam Brandenburg Beetzsee e.V.

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