
Sieg der Stahl-Frauen gegen Beelitz – Klare Steigerung in Hälfte zwei
Sieg der Stahl-Frauen gegen Beelitz – Klare Steigerung in Hälfte zwei Nach vier Wochen Pause hatten die Frauen der BSG Stahl Brandenburg am Sonntag ihrenHeimauftritt
Stahl Brandenburg: Unentschieden beim SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen - Punkte und Elias Große verloren
Es ist wie verhext, die BSG Stahl Brandenburg kann im Jahr 2026 nicht gewinnen. Auch im vierten Spiel der Rückserie in der Brandenburgliga, konnte das Team von Trainer Robert Pocrnic beim SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen keinen Sieg einfahren. Bis in die Nachspielzeit führten die Gäste knapp mit 1:0 und mussten dann noch den Ausgleich hinnehmen. Es war das vierte Remis im vierten Spiel.
Diesmal stand Jonas Günther in der Startelf und sorgte dafür, dass die Mannschaft ruhiger gegenüber den Vorwochen agierte. Aber er war auch kein Heilsbringer, ihm unterliefen ebenfalls einige Fehler, dennoch belebte er das Spiel der Stahl-Elf. Ibraima Cante hatte den ersten Abschluss in der 12. Minute, doch sein Diagonalschuss aus 16 Meter stellte Eintracht-Torwart Manuel Mücke vor keinerlei Probleme, wie auch der Freistoß fünf Minuten später durch Adrian Jaskola. Wenig später erhielt Luca Benedict Köhn die gelbe Karte, weil er nach Meinung des Schiedsrichters, innerhalb kurzer Zeit
dreimal gefoult hätte. Es sollte nicht die letzte merkwürdige Entscheidung des Referees gewesen sein.
Nach einer halben Stunde prüfte Günther nach einer schönen Einzelaktion Mücke mit einem 18- Meterschuss, den er parierte. In der 35. Minute hatte er aber das Nachsehen. Es gab Freistoß für die BSG Stahl an der rechten Strafraumseite, circa fünf Meter von der Grundlinie entfernt. Alle rechneten mit einer Hereingabe, doch Günther brachte den Ball in Richtung Tor, wo er an Freund und Feind vorbei im langen Eck einschlug. Die Führung hatten sich die Brandenburger verdient, sie waren die aktivere Mannschaft, von den Gastgebern war im ersten Durchgang nichts zu sehen. Ihre beste Chance hatten sie mit einem Konter (40.), nach einer abgewehrten Gästeecke, doch in Richtung Stahl-Sechzehner ließen die den Ball liegen.
Mit dem Wiederanpfiff erwarteten die 216 Zuschauer die Aufholjagd der Platzherren, die zunächst nicht stattfand. Erst nach etwas mehr als einer Stunde gab es einen Abschluss aus 18 Meter, den Stahl-Schlussmann Felix Baitz sicher parierte. Kurz zuvor hatten die Brandenburger einen Versuch, der aber zu harmlos war. Gegen einfallslose Miersdorfer vergaßen es die Gäste den Sack früh zu zumachen. Chancen waren vorhanden wurden aber von Cante und Timm Renner schon etwas kläglich vergeben.
Ab der 70. Minute wurde es turbulent auf dem Rasen. Zuerst hatte der gerade erst eingewechselte Jean-Pierre Dellerue eine gute Gelegenheit, die Manuel Mücke zunichtemachte. Drei Minuten später wollte Jaskola eigentlich klären, doch sein Versuch geriet zum hohen Querschläger, Baitz eilte aus seinem Kasten und sicherte sich den Ball. Der Unparteiische wertete dies als Rückpass und gab indirekten Freistoß. Den droschen die Gastgeber an die Unterlatte. Wieder nur zwei Minuten darauf die nächste kritische Situation. An der Seitenlinie tackelte Elias Große seinen Gegenspieler, trifft klar als erstes den Ball und erst später den Mann. Für den Schiedsrichter dennoch eine klare Rote Karte.
Jetzt hieß es für die Stahl-Elf in Unterzahl das Ergebnis über die Zeit zu bringen. Und es sah gut aus, den Miersdorfern fiel nichts ein, bis auf einen 20 Meter-Schuss (82.), den Baitz aber sicher parierte. Der Druck nahm zwar zu, doch die Flanken in den Strafraum, sorgten so gut wie nie für Gefahr. Nach Ablauf der regulären Spielzeit deutete der Referee acht Minute Nachspielzeit an. In der 90.+ 5. Minute faustete Baitz einen Eckball zur Seite auf Nick Ebert, der nahm aus 18 Meter Maß und traf zum 1:1-Ausgleich. 60 Sekunden später starteten die Brandenburger einen schönen Angriff, der nach einigen Kombinationen bei Nils Müller landete, seinen strammen Schuss aus 15 Meter konnte aber erneut Mücke abwehren und seiner Mannschaft den Punkt retten.
Natürlich war die Enttäuschung bei den Brandenburgern beim Abpfiff groß wie auch der Unmut über die Schiedsrichterleistung, die ihren Anteil hatte am Ausgang des Spiels. Aber in erster Linie lag es an den Stahl-Spielern. Sie hatten nur phasenweise gute spielerische Elemente, wo sie mit Übersicht agierten. Vor dem gegnerischen Tor vermisste man die Überzeugung, viele Abschlüsse wirkten halbherzig. Die Verantwortung wurde gern weitergereicht, selbstbewusstes Auftreten sieht anders aus. Aber es hilft alles nichts, die nächste Aufgabe steht an, am kommenden Sonnabend (28. März) gastiert das Schlusslicht SV Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf im Stadion am Quenz.
Quelle: BSG Stahl Brandenburg e.V.

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