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Vertreter des internationalen Ruderverbandes überzeugten sich von den hervorragenden Bedingungen der Regattastrecke Beetzsee und vom guten Vorbereitungsstand für die World Rowing Masters Regatta 2024

LRV-Präsidentin Ulrike Hartmann, OB Steffen Scheller, OK-Präsident Volker Garmatter, Masters Commission Chair Ron Chen und SVV-Vorsitzender Walter Paaschen (v.l.n.r.) mit der World Rowing-Fahne vor dem Altstädtischen Rathaus. Fotos: OK WRMR 2024

Vertreter des internationalen Ruderverbandes überzeugten sich von den hervorragenden Bedingungen der Regattastrecke Beetzsee und vom guten Vorbereitungsstand für die World Rowing Masters Regatta 2024.

Sieben ehrenamtliche Mitglieder der Masters Commission des Ruderweltverbandes World Rowing (WR), eine hauptamtliche Mitarbeiterin des internationalen Verbandes sowie zwei leitende Mitarbeiter der offiziellen WR-Zeitmessfirma besuchten vom 08. bis 11. März 2024 die Stadt Brandenburg an der Havel, um sich vor Ort über die wettkampf-technischen, infrastrukturellen und logistischen Voraussetzungen zu informieren, die die traditionsreiche Brandenburger Naturregattastrecke Beetzsee für die Austragung der diesjährigen World Rowing Masters Regatta bietet. Außerdem standen intensive Gespräche mit Vertretern des lokalen Organisationskomitees (OK) auf der umfangreichen Tagesordnung dieser Visite.

Nachdem Oberbürgermeister Steffen Scheller und SVV-Vorsitzender Walter Paaschen am frühen Sonnabendvormittag bei einem Foto-Termin vor dem Altstädtischen Rathaus herzlich willkommen geheißen hatten (siehe Pressinfo vom 09.03.2024), fuhren die u.a. aus den USA, Schottland, Litauen, Mexiko, Serbien und Südafrika stammenden Gäste direkt zum Ufer des Beetzsees, wo bei kühlen Temperaturen gemeinsam mit den anwesenden sieben OK-Mitgliedern zunächst eine Begehung der Strecke an Land und zu Wasser auf dem Programm stand. Regattastreckenchef Uwe Philipp ermöglichte den Experten des Weltverbandes einen tiefgründigen Einblick in die technische Ausstattung und die Arbeitsbedingungen des Zielturms, die vorhandenen Büros, Besprechungsräume und Sanitäranlagen im Funktionsgebäude und die Bedingungen im Sportlergebäude auf dem Sattelplatz. Außerdem wurde den Gästen gezeigt, wo sich während der WRMR vom 11. bis 15. September 2024 das Helfer-Zentrum befinden wird, welche Areale des Außenbereiches für das Abstellen der Bootshänger und das Aufstellen der Lagergestelle für die Ruderboote vorgesehen sind und wo die Bootsservice-Unternehmen sowie die verschiedenen Händler und Gastronomen platziert werden sollen. Für einen Teil der Gäste ging es im Anschluss noch aufs Wasser, um sich ein Bild von den vorhandenen Startbrücken, ihrer Positionierung und datentechnischen Verkabelung, den mobilen Zeitrichtertürmen und allen sonstigem Equipment zu machen, dass bei einer derart großen internationalen Regatta vorhanden sein muss.

Während ein Teil der Fachleute noch über den in der aufgehenden Morgensonne liegenden Beetzsee fuhren, begannen die anderen Expertinnen und Experten im wohltemperierten Besprechungsraum des Funktionsgebäudes bereits mit ihren intensiven und detaillierten Beratungen. Im Mittelpunkt standen dabei die finanziellen, logistischen und operativen Aspekte, die bei dieser teilnehmerstärksten internationalen Regatta zu beachten bzw. zu erfüllen sind. Neben der Festlegung der Höhe der Meldegebühren, der Fahrordnung auf dem Wasser, der Standorte und Vergabemodalitäten der Bootslagerplätze, der Sicherstellung der Verpflegung und der Beförderung der Aktiven und Zuschauer, fand auch ein reger Austausch zu Fragen der Werbung für diese wichtige Veranstaltung oder hinsichtlich der Festlegung von Räumlichkeiten für die dann vor Ort arbeitenden Vertreter des Weltverbandes und die Mitglieder des OK.

Nach den abschließenden Gesprächen am Sonntagvormittag zog Dr. Steffen Christgau, der als fachkundiger Vize-Organisationschef die gemeinsamen Beratungen mit den WR-Delegierten leitete, ein positives Fazit:

Die Mitglieder der Kommission zeigten sich begeistert von der Infrastruktur unserer Strecke, sowohl mit Blick auf die Räumlichkeiten und die technischen sowie sanitären Anlagen, als auch in Bezug auf die vorhandene hochmoderne Wettkampftechnik und die nachhaltige Unterstützung, die wir beim Ausbau der Sportstätte und bei der Organisation von großen internationalen Meisterschaften seit vielen Jahren durch die Stadt Brandenburg an der Havel und das Bundesland Brandenburg erfahren.

Auch WRMR-Cheforganisator Volker Garmatter ist mit dem Ergebnis des Besuches der WR-Delegation sehr zufrieden.

Unser Organisationskomitee konnte gute Lösungen für die mannigfaltigen Herausforderungen präsentieren oder es wurden Kompromisse gefunden, um die Vorstellungen des Weltverbandes mit den Möglichkeiten vor Ort in Einklang zu bringen. Bei einigen Punkten müssen unsererseits aber auch noch Hausaufgaben erledigt werden. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass wir die verbleibenden sechs Monate bis zum ersten Startsignal der World Rowing Masters Regatta 2024 intensiv nutzen werden, um alle Voraussetzungen zu schaffen, dass der diesjährige Saisonhöhepunkt für die drei- bis viertausend Aktiven und alle anderen Gäste aus nah und fern sowie für die Brandenburgerinnen und Brandenburger zu einem besonderen Erlebnis wird.

Hintergrund:

Der Deutsche Ruderverband e.V. (DRV) hatte sich 2019 beim Internationalen Ruderverband um die Austragung der WRMR 2024 in Brandenburg an der Havel beworben und den Zuschlag dafür erhalten. Als Mitbewerber waren damals Banyoles (Spanien), Belgrad (Serbien), Bled (Slowenien), Libourne (Frankreich), Pretoria (Südafrika), Racice (Tschechien), Trakai (Litauen) und Villach (Österreich) ins Rennen gegangen.

Bei der jährlich stattfindenden Regatta gehen Ruderinnen und Ruderer im Alter von 27 bis über 80 Jahren für ihre jeweiligen Vereine an den Start. Bei der letzten WRMR 2023 in Südafrika war der älteste Teilnehmer 94 Jahre alt und die älteste Teilnehmerin ging mit 84 Jahren an den Start.

Auch wenn bei dieser Regatta offiziell keine Weltmeistertitel vergeben werden, wird sie in der Ruder-Szene gern als „Masters-WM“ bezeichnet. Unter den verschiedenen Events des Weltruderverbandes verzeichnet die WRMR regelmäßig die größte Teilnehmerzahl. Sie ist für die Sportlerinnen und Sportler der höheren Altersklassen die bedeutendste Regatta auf internationalem Niveau.

2023 fand die WRMR in Tshwane (Südafrika) statt. Ein Jahr davor war Libourne (Frankreich) Austragungsort. 2024 lädt Deutschland die Mastersruderinnen und -ruderer zur WRMR ein, und zwar vom 11. bis 15. September 2024 nach Brandenburg an der Havel.

Da sich die international anerkannte und schon bei vielen großen Titelkämpfen bewährte Regattastrecke Beetzsee im Herzen Europas befindet und für die Mastersruderinnen und -ruderer aus vielen Ländern der Erde gut erreichbar ist, rechnen die Organisatoren mit 3.000 bis 4.000 Sportlerinnen und Sportler. Im Gegensatz zu offiziellen Championships (z.B. Welt- und Europameisterschaften) kämpfen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in verschiedenen Alters- und Bootsklassen nicht für ihr Land, sondern für ihren jeweiligen Verein um den Sieg und die Platzierungen.

Weitere Informationen und wichtige Details zur WRMR 2024 sind zu finden auf der offiziellen Homepage unter: wrmr2024.com

Quelle: Verwaltung

 

Trotz niedriger Temperaturen wurden auch vom Wasser aus die wettkampftechnischen Voraussetzungen inspiziert und genaue Pläne abgestimmt.

Weitere Bilder zu dieser Nachricht

Die Experten der offiziellen Zeitmessfirma informieren sich im Zielturm der Regattastrecke.
Masters Commission Chair Ron Chen (Mitte) im Gespräch mit den WR-Delegierten und den OK-Mitgliedern.
Intensive Beratungen im Versammlungsraum des Funktionsgebäudes
Auch die mobilen Start- und Zeitnehmertürme wurden in Augenschein genommen.

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