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SPD: So nicht! Keine Preissteigerungen für unser Marienbad bei Einschränkung des Angebotes und ohne Zukunftskonzept

So nicht! Keine Preissteigerungen für unser Marienbad bei Einschränkung des Angebotes und ohne Zukunftskonzept

„Die SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung (SVV) wird sich auch beim zweiten Versuch der Verwaltung, die Eintrittspreise des städtischen Marienbades bei gleichzeitiger Kürzung des Angebotes zu erhöhen eindeutig positionieren und gegen die Verwaltungsvorlage stimmen.“ berichtet die Fraktionsvorsitzende Britta Kornmesser.

Schon vor zwei Monaten wurde die fast wortgleiche Vorlage von der Verwaltung öffentlich gemacht, jedoch vor der Abstimmung in der SVV von der Verwaltung wieder zurückgezogen, nachdem sich breiter Widerstand dagegen formierte.

Die Eintrittspreise für eine vereinsunabhängige Nutzung der beiden Sportbecken, des Funbades und/oder der Sauna sollen erheblich angehoben werden. Es besteht die Sorge, dass viele Brandenburgerinnen und Brandenburger dann auf den Besuch des städtischen Schwimm- und Erlebnisbads zukünftig verzichten. Dabei ist gerade Schwimmen gesundheitsfördernd und für alle Altersgruppen geeignet. Schwimmen stärkt das Herz-Kreislauf-System und den Herzmuskel und kann Rückenschmerzen und Gelenkprobleme lindern und eignet sich auch gut für überwichtige Menschen. Parallel dazu sollen im Übrigen auch für den Vereinssport die Preise Nutzung der Bahnen deutlich steigen.

Dazu Fraktionsvorsitzende Britta Kornmesser: „Das Marienbad ist für uns mit seinen verschiedenen Sparten ein unverzichtbares Angebot für die Menschen in unserer Stadt. Wir müssen erst Maßnahmen einleiten, unser Bad wieder attraktiver zu machen. Derzeit sind einige Bereiche des Erlebnisbades außer Betrieb und dauerhaft nicht mehr nutzbar. Es wäre falsch, das Angebot einzuschränken und zugleich die Preise zu erhöhen. Wir brauchen endlich ein Konzept, wie Verbesserungen und eine Steigerung der Attraktivität erreicht und finanziert werden können. Die SPD-Fraktion setzt sich weiterhin für eine nachhaltige Entwicklung des städtischen Freizeitangebots ein, gerade auch für Familien und Menschen mit geringem Einkommen. Dafür müssen jetzt gemeinsam Lösungen gefunden werden.“

Zusammenfassend stellen wir fest: Die Stadt braucht endlich ein Konzept, wie Verbesserungen und eine Steigerung der Attraktivität für unser städtisches Marienbad erreicht und finanziert werden können. Preissteigerungen bei Einschränkung des Angebotes kann nicht der richtige Weg sein.

Quelle: SPD Fraktion Brandenburg an der Havel

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