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Senioren-Union Brandenburg an der Havel fordert Gerechtigkeit beim Inflationsausgleich

pixabay

Viele Rentner wissen nicht mehr, wie sie ihre Rechnungen für Miete, Strom und Lebensmittel bezahlen sollen und leben von der Hand in den Mund, beklagt die Senioren-Union und reagiert damit auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Rd. 700 000 Rentner und Rentnerinnen sind aktuell auf Hilfe vom Sozialamt angewiesen, binnen Jahresfrist ist die Zahl der Bezieher von Grundsicherung auf einen Höchstwert gestiegen. Die hohen Preise durch Preisexplosionen und Inflation fressen die Renten auf. „Diese Entwicklung kann sich leicht zur sozialen Zeitbombe entwickeln und bei den Wahlen radikale Kräfte links und rechts stärken“, schreibt die Senioren-Union Brandenburg an der Havel in einer Presseerklärung.

„Es ist unhaltbar und nicht einzusehen, dass so viele Menschen, die durch ihre Arbeit jahrzehntelang ihren Beitrag zur Solidargemeinschaft geleistet haben, bei der Überwindung finanzieller Inflationsfolgen ausgeschlossen werden“, warnt Kreisvorsitzender Andreas Erlecke.

Erlecke weiter: „Auch bei uns vor Ort müssen viele Rentner angesichts der Inflation jeden Euro zweimal umdrehen, bevor sie ihn ausgeben. Während Arbeitnehmer und Pensionäre einen Inflationsausgleich erhalten, sollen Rentner leer ausgehen. Das ist nicht gerecht.“

Für alle möglichen Projekte und Vorhaben würden `Sondervermögen´ gebildet und andere bizarre Finanzierungsmöglichkeiten gefunden, aber für die wirklich Bedürftigen sei angeblich kein Geld da.

„Wir verlangen Gerechtigkeit und Gleichbehandlung. Die Benachteiligung der betroffenen Rentner und Hinterbliebenen muss durch eine steuerfreie Sonderzahlung in angemessener Höhe ausgeglichen werden“, fordern die CDU-Senioren.

Brandenburg an der Havel, 18.02.2024

Andreas Erlecke
Kreisvorsitzender

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