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Netzwerk „Reha Land Brandenburg“ gegründet

pixabay

Vertreterinnen und Vertreter von elf Reha-Einrichtungen haben das Netzwerk „Reha Land Brandenburg“ ins Leben gerufen. Die Gründungsveranstaltung fand am Mittwochabend (23.11.) im Gesundheitsministerium in Potsdam statt. Ziel der Kooperation ist es, Behandlungs- und Rehabilitationskonzepte gemeinsam weiterzuentwickeln, die Zukunft der Reha in Brandenburg aktiv mitzugestalten und der Politik als beratendes Gremium zur Seite zu stehen. Vorläufige Sprecherin des neu gegründeten Netzwerks ist die Verwaltungsdirektorin der GLG Fachklinik Wolletzsee in Angermünde, Christin Walsh.

Christin Walsh erklärt zur Netzwerkgründung: Die Reha-Branche steht vor enormen Herausforderungen, die von der Bewältigung der Auswirkungen von Corona-Pandemie und Energiekrise, über die Personalakquise und bindung, die Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen sowie die Finanzierung und nicht zuletzt die Digitalisierung reichen. Es sind große und existenzielle Fragen, auf die wir gemeinsam eine Antwort finden und die Weichen für eine weiterhin erfolgreiche Reha-Landschaft in Brandenburg stellen wollen.“ Sie hofft, dass sich dem Netzwerk viele Kliniken und Einrichtungen anschließen werden. Auch über die Brachen-Grenzen hinaus will sich das Netzwerk einbringen und mit ähnlichen Initiativen zusammenarbeiten und Gesundheitsversorgung effektiv zu gestalten.

Hervorgegangen ist das Netzwerk aus dem Runden Tisch des Gesundheitsministeriums, der Mitte 2021 startete. Unter dem Dach „Reha-Land-Brandenburg“ tauschen sich dabei Reha-Einrichtungen insbesondere über die Corona-Lage und spezielle Angebote für die Behandlung von Long-COVID aus.

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher unterstützt die Vernetzung: „Brandenburg ist Reha-Land. Das ist im Ländervergleich eine große Stärke unserer Versorgungsregion und ein echtes Aushängeschild. Auf die hohe Qualität und das Engagement der Beschäftigten sind wir sehr stolz. Mit seinen speziellen Reha-Angeboten ist Brandenburg auch Vorreiter bei der Behandlung von Long-COVID. Das Netzwerk wird dazu beitragen, diese Angebote weiterzuentwickeln und die Strukturen zu stärken. Reha-Einrichtungen sind ein unverzichtbares Glied in der Kette der gesundheitlichen Versorgung. Diese Rolle müssen sie wahrnehmen. Die Netzwerkgründung mit Vertreterinnen und Vertretern von stationären und ambulanten Anbietern von Reha-Leistungen ist dafür ein wichtiger Schritt. Mit dieser starken Interessenvertretung werden wir gemeinsam die Zukunft der Reha-Landschaft gestalten. Wir wollen gemeinsam aufklären und die Angebote auch noch bekannter machen, denn oft wissen Betroffene gar nicht, dass sie Reha-Leistungen zum Beispiel bei Post-COVID in Anspruch nehmen können.“

Das Gesundheitsministerium wird schon Mitte Dezember wieder Austragungsort für das nächste Treffen der Netzwerkmitglieder sein.

Die medizinische Rehabilitation (kurz: Reha) hilft Patientinnen und Patienten, nach einer schweren Krankheit oder Verletzung so schnell wie möglich wieder gesund und aktiv zu werden. Eine Reha kann ambulant oder stationär erfolgen.

Internet: www.reha-land-brandenburg.de

Quelle: Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz

des Landes Brandenburg

 

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