Mit einem Karat-Konzert und der langen Nacht im Dom weiter durch den „Havelsommer“


Am 1. September war meteorologischer Herbstanfang? In Brandenburg an der Havel ist weiterhin Havelsommer! © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt

Was der „Havelsommer“ am zweiten September-Wochenende 2026 zu bieten hat:

SLOW – SLOW – QUICKQUICK – SLOW ist das gegenwärtige Geschehen im Kulturpavillon am Nicolaiplatz 1 überschrieben. Die Sehnsucht nach Verlangsamung, nach Verharren – hierzu gemeinsam etwas entwickeln wollen die Künstler Nora Schlecht (Brandenburg), Katja Struif (Köln), Bärbel Burck (Mannheim) und Nancy Jahns (Brandenburg) im Havelsommer der Stadt. Was, ist ab der Vernissage am Freitag, 4. September, 18 Uhr zu erleben – mit einer Installation von Christel Fetzer. Samstag, 5. September, 18 Uhr, folgt eine ortsspezifische Soundperformance mit Wieland Krause (Halle) und Sonntag, 6. September, ab 14 Uhr, die Vanuatu-Transformationen – eine Performance mit Linienbildern, Bewegung und Klängen von Guido Kramann (Leipzig) und Klaus-Dieter Hilf (Edingen). Der Eintritt ist frei.

Ein LIVE-Konzert der Band Karat führt Fans am 4. September von 18:00 bis 23:00 Uhr am Heinrich-Heine-Ufer zusammen. KARAT feierte 2025 ihr 50-jähriges Jubiläum – fünf Jahrzehnte Musikgeschichte, die bis heute nicht stehen geblieben ist. Statt in Nostalgie zu verharren, hat sich die Band immer wieder neu erfunden. Tickets gibt es ab 48,35 Euro.

In der St. Johanniskirche, Johanniskirchplatz, steht am 4. September von 19:00 bis 19:45 Uhr ein Workshop-Konzert mit Aleksander Gebert (auf Spendenbasis) im Rahmen des alljährlichen Geigenbauer-Workshop bevor. Letzterer bringt vom 28. August bis zum 6. September insgesamt 34 Geigen- und Bogenbauerinnen und -bauer aus 16 Nationen in die Havelstadt, um gemeinsam zu arbeiten, Erfahrungen auszutauschen, neue Projekte zu entwickeln. Ein Tag der offenen Tür folgt für Interessierte am 5. September, 15:00 bis 18:00 Uhr.

Einen Abend mit Don Clarke gibt es am 4. September von 20:00 bis 22:00 Uhr im Fontane-Klub, Ritterstraße 69. Der Komiker ist bekannt für seinen britischen Humor und eine unverwechselbare Bühnenpräsenz, die das Publikum immer wieder begeistert. Eintritt: 25 Euro.

Die Lange Nacht am Dom ist am 5. September von 18:00 bis 23:55 Uhr zu erleben. An diesem Samstag kann bis spät in die Nacht rund um den Dom St. Peter und Paul entspannt, entdeckt und gefeiert werden.

„Tief, tief im Ozean…“ lautet der Titel des Schattentheaterworkshops am 6. September, 14:00 bis 18:00 Uhr, im Gotischen Haus, Johanniskirchplatz 4. Für eine Unterwasserwelt entstehen Schablonen und Figuren, die die vielfältige Unterwasserwelt repräsentieren. Anmelden per E-Mail.

Ein Wandelkonzert gibt es im Rahmen der tokatha-Konzertreihe am 6. September, 17:00 bis 19:00 Uhr, in der St. Katharinenkirche, Katharinenkirchplatz 13. An wechselnden Orten im Kirchraum entfaltet sich ein außergewöhnliches Klangerlebnis: Werke aus verschiedenen Epochen werden auf allen verfügbaren Tasteninstrumenten der Kirche dargeboten. Auch eine Barockgeige, eine Violine und ein Cembalo kommen zum Einsatz. Der Eintritt kostet 15 Euro.

Die 105. Deutsche Meisterschaften im Kanurennsport & Parakanu werden vom 1. bis 6. September 2026 auf der Regattastrecke Beetzsee ausgetragen. Bei den nationalen Titelkämpfen treten die besten Kanutinnen und Kanuten Deutschlands in verschiedenen Altersklassen und Bootsklassen (Kajak und Canadier) gegeneinander an und kämpfen über Sprint- und Langstrecken um die deutschen Meistertitel. Eintritt: 5 Euro.

Mittagsmusiken erklingen als kurze Orgelkonzerte in der St. Katharinenkirche, Katharinenkirchplatz 13, täglich von 12:00 – 12:30 Uhr. Eintritt kostenlos.

In die Kunsthalle Brennabor, Geschwister-Scholl-Straße 12, lockt vom 4. bis 6. September jeweils von 13:00 bis 18:00 Uhr die Ausstellung Ausstellung „Wechselwirkung“ von Christa, Peter und Conrad Panzner. Die großzügigen Räume der Kunsthalle Brennabor bieten die Möglichkeit, die Wechselwirkungen der Arbeiten der Künstlerfamilie – Malerei, Grafik, Collagedruck – zu erkunden.

Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt

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