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Leserbrief - Offener Brief: Die Ärmsten der Armen brauchen SOFORT Hilfe !!!

pixabay

Offener Brief an:

– Bundeskanzler Herr Olaf Scholz
– Bundespräsident Herr Frank-Walter Steinmeier
– Bundesminister für Arbeit und Soziales Herr Hubertus Heil
– alle Mitglieder (m/w/d) der Deutschen Bundesregierung
– alle Mitglieder (m/w/d) des Deutschen Bundestags

 

SOFORT-Hilfe für Rentner/innen in der Grundsicherung

 

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,
Sehr geehrter Herr Bundespräsident,
Sehr geehrte Damen und Herren,

in Deutschland geht es aktuell sehr vielen Menschen sehr schlecht. Dies resultiert aus den Folgen der noch anhaltenden Coronavirus-Pandemie und den Folgen aufgrund des aktuellen Kriegs gegen die Ukraine.

Auch wenn es den Menschen in der Ukraine natürlich noch erheblich schlechter als uns hier in Deutschland geht, und auch wenn meine Gedanken fast in dauerhafter Präsenz bei den Kindern, Frauen und Männern des ukrainischen Volkes sind, ist dieser Brief an Sie dennoch nötig.

Ich möchte mit meinen nachstehenden Zeilen nicht allein für mich Stellung beziehen, sondern für alle jene Menschen, die es gerade besonders schwer haben, weil sie durch die bisherig ergriffenen Maßnahmen der Sozial- u. Entlastungspakete keine wirklich ausreichenden Entlastungen verspüren können.

Ganz besonders möchte ich hier den Personenkreis der Altersrentner und Erwerbsminderungsrentner hervorheben, welche aufgrund ihrer kleinen Renten zusätzlich auf Transferleistungen aus der Grundsicherung angewiesen sind.

Zwar gab es seit Beginn der Coronavirus-Pandemie im März 2020 bisher zwei Einmalzahlungen in einer Höhe von insgesamt 350,- Euro für jene Menschen, doch diese reichen in keiner Weise aus, um die finanziellen Folgen für sie auch nur im Ansatz abzufangen. Wenn man dies einmal grob überschlägt, sind dies gerade einmal weniger als 0,50 Euro pro Tag.

Bereits die Kosten zur Beschaffung von entsprechenden Masken zur Einhaltung der Maskenpflicht während der Pandemie übertreffen diese gewährten Entlastungen bei weitem.

Eine tatsächliche finanzielle Entlastung aufgrund gestiegener Preise insbesondere für Lebensmittel und weitere wichtige Dinge des täglichen Bedarfs, welche bereits seit Mai 2020 erheblich steigen und aktuell die Inflation aufgrund des Ukraine-Kriegs diese noch weiter steigen lassen, gab es – außer einem 9-Euro-Ticket – für den Personenkreis der Altersrentner und Erwerbsminderungsrentner in der Grundsicherung bisher nicht.

Zwar gab es im Juli 2022 eine gute Erhöhung der Rentenzahlungen, allerdings profitieren hiervon Altersrentner und Erwerbsminderungsrentner in der Grundsicherung nicht, da die Rentenzahlung als volles Einkommen auf die Grundsicherung angerechnet wird, so dass der Personenkreis der Altersrentner und Erwerbsminderungsrentner in der Grundsicherung hier keinen einzigen Cent mehr zur Verfügung hat.

Es ist schon nicht einfach mit dem im aktuellen monatlichen Regelsatz enthaltenen prozentualen Anteil von etwas mehr als 150,- Euro für Lebensmittel und Getränke unter normalen Umständen auszukommen.

Durch Pandemie, gestiegener Inflation und Krieg sind Altersrentner und Erwerbsminderungsrentner in der Grundsicherung nicht nur von Armut bedroht, sie sind mitten in der Armut und teils bestimmt auch in der Hoffnungslosigkeit.

Es ist daher dringend notwendig genau diesem Personenkreis sehr schnell und ohne bürokratischen Aufwand sofort zu helfen – denn diese Menschen haben die Hilfe aktuell mehr als sehr dringend nötig.

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„Der Mensch ist nicht frei, wenn er einen leeren Geldbeutel hat.“

(Lech Wałęsa, Friedensnobelpreisträger)

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JETZT Petition unterzeichnen unter: www.grundsicherung-im-alter.de

Andreas von Wertheim
Brandenburg an der Havel am 27. Juli 2022

Leserbriefe, Wahlwerbung und politische Meldungen unterliegen der Eigenverantwortung des Verfassers und spiegeln nicht die Meinung oder Interessen der
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