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Kindertagesstättenbedarfsplan 2023/2024

Große Herausforderungen bei weiter steigenden Belegungszahlen

Der Kindertagesstättenbedarfsplan (KBPL) Brandenburg an der Havel für den Planungszeitraum 2023/2024 liegt als Entwurf vor und wird gegenwärtig in den Ausschüssen der Stadtverordnetenversammlung diskutiert. Die große Nachfrage nach Kitaplätzen ist ein Zeichen der nachhaltig positiven Entwicklung unserer lebenswerten Stadt.

Während in 2018 erstmals mehr als 5.000 Kinder betreut wurden, lag die Maximalbelegung in 2022 bei 5.783 Kindern,

berichtet die zuständige Beigeordnete Alexandra Adel.

Um diesen Bedarf zu decken, sind in den vergangenen Jahren zahlreiche neue Kitas entstanden, zuletzt die Kita Lebenswelten am Gallberg mit 204 Plätzen.

Der KBPL zeigt diese Entwicklung auf, trifft aber insbesondere wichtige Aussagen für die Zukunft. Insgesamt übersteigt sowohl im Betreuungsbereich Kinderkrippe und Kindergarten (+76 Plätze) als auch im Betreuungsbereich Hort (+220 Plätze) im Planungszeitraum der ermittelte Bedarf den Bestand. Es werden diverse Maßnahmen aufgezeigt, um alle Versorgungsbedarfe kurz-, mittel- sowie langfristig zu decken. Hierbei ist insbesondere die Schaffung zusätzlicher Hortplätze in erheblicher Anzahl zunächst im Übergangshort in Modulbauweise in der Hammerstraße (Inbetriebnahme im 1. Quartal 2024) sowie langfristig im Bildungscampus am Wiesenweg zu benennen.

Zwar stehen in Bezug auf die Gesamtstadt weiterhin freie Plätze zur Verfügung, aber gerade die nachgefragte Innenstadt und der sogenannte Ring weisen eine Maximal-Belegung von 99% bzw. 95% auf. Dazu kommt die absehbare bauliche Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt und die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt (z.B. Ansiedlung und Aufwachsen des BfAA).

Es wird daher mittel- und langfristig unerlässlich sein, wohnortnah bzw. arbeitsortnah (bezogen auf Kinderkrippe und Kindergarten) bzw. schulortnah (bezogen auf Hort) weitere Betreuungsmöglichkeiten zu schaffen,

erläutert Alexandra Adel.

Vor dem Hintergrund erheblicher Kostensteigerungen – nicht zuletzt auch im Bereich Kita – steht die Stadt hier vor großen Herausforderungen, die aber gleichzeitig Teil einer wünschenswerten Entwicklung sind.

Quelle: Verwaltung

 

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