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Kreisfreie Städte setzen auf gezielte Videoüberwachung

Dr. Georg Dybe von der Staatskanzlei überreichte den Göttiner Förderbescheid an Gabriele Philipp-Plagemann. ©Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt

Für das seit 2022 bestehende Förderprogramm des Landes „Zusammenhalt in kleinen Gemeinden und Ortsteilen für eine zukunftsorientierte Regionalentwicklung“ hatte die Stadt Brandenburg an der Havel im Vorjahr Programmanträge für die Ortsteile Schmerzke, Göttin, Plaue und Mahlenzien abgegeben. Landesweit waren 238 Programmanträge bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) gelandet.

Der Fördermittelgeber wählte schließlich 102 Projekte aus; aus Brandenburg an der Havel waren die „Ausstattung Bürgerhaus Schmerzke“ und die „Überdachung Festplatz in Göttin“ als förderwürdig eingestuft worden.

Bürgermeister Michael Müller:

Bei der großen Bewerberzahl von 238 Anträgen im gesamten Land bin ich sehr froh, dass wir mit zwei Ortsteilen und Projekten unserer Stadt überzeugen konnten. Kleine Maßnahmen, die für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort eine große Wirkung haben.

Das entspricht genau der Zielvorgabe der ILB, die

innovative Maßnahmen zum Erhalt oder zur weiteren Stärkung des Zusammenhalts in kleinen Gemeinden oder Ortsteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf hinsichtlich der Daseinsvorsorge oder der Gemeinschaft

fördern möchte. Dabei galt es, den Innovationscharakter sowie die Schlüsselfunktion bzw. Übertragbarkeit der Projektidee für den jeweiligen Ort, die Region oder regionsübergreifend zu bewerten. Die Erfüllung der Zusatzfrage zur Nachhaltigkeit und einem generationsübergreifenden Ansatz sei zusätzlich in die Entscheidungsfrage eingegangen.

Die Eigenanteile für die beiden Brandenburger Projekte werden aus dem für die Ortsteile zur Verfügung stehenden Ortsteilbudget finanziert.

Im Schmerzker Fall ist die Umsetzung bereits im März 2024 erfolgt und das Bürgerhaus dank 9.900 Förder-Euro (+ 1.100 Euro Eigenanteil) nun mit Besucherstühlen, Tischen und Stehtischen ausgestattet.

Für die mit 16.378 Euro (davon Fördermittel: 14.740 Euro) veranschlagte Überdachung für den Festplatz Göttin ist eine Baugenehmigung erforderlich, wofür die Bauantragsunterlagen derzeit erstellt werden. Dennoch hatte Referatsleiter Dr. Georg Dybe von der für das Landesförderprogramm „Zusammenhalt“ zuständigen Staatskanzlei dem Ortsteil einen Besuch abgestattet, um sich vor Ort in der Schulstraße 3 über das rührige Göttiner Vereins- und Veranstaltungsleben sowie über den Festplatz samt dem zu überdachenden Bereich zu erkundigen. Den entsprechenden Förderbescheid überreichte er im Beisein einiger engagierter Göttinerinnen und Göttiner an die im Sachgebiet Stadtentwicklung der Stadt Brandenburg an der Havel für derartige Förderprogramme zuständige Gabriele Philipp-Plagemann. Sie hofft, dass

die Baugenehmigung rasch erteilt wird und das Dach möglichst schon zum nächsten Göttiner Kartoffelfest steht.

Das 17. Kartoffelfest steht für den 28. September im umfangreichen Göttiner Festplan 2024.

Quelle: Verwaltung

 

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Dr. Georg Dybes Vor-Ort-Erkundung in der Schulstraße 3 in Göttin.

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