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Empor zeigt Moral und holt einen Punkt gegen den Tabellenführer - 2. Kreisklasse B: SV Empor Brandenburg - FC Blau Weiß Stücken, 2:2 (1:2)

SV Empor Brandenburg
Am Sonntag empfing Empor freundlichden Tabellenführer aus Stücken, wie wenn man einem verirrten Touristen den Weg zur Tabellenspitze zeigt, nur um ihn am Ende doch in die falsche Richtung zu schicken.
 
Beide Teams versuchten von Beginn an, das Spiel an sich zu reißen, als wären sie zwei rivalisierende Gruppen, die um die Kontrolle über die Fernbedienung kämpften, während sie auf dem Sofa sitzen. In der 8. Minute hatte Empor die erste Riesenchance, als Florian Bredow völlig allein gelassen wurde, als hätte er das Fußballfeld für sich allein gemietet. Er entschied sich, den Ball mit der Eleganz eines Rentiers auf dem Eis über den Schlappen rutschen zu lassen und vergab die Gelegenheit zur Führung. In der 16. Minute zeigten die Gäste, dass sie es besser draufhaben, als Robert Fuhrmann aus der zweiten Reihe abzog und der Ball, nachdem er von einem unsichtbaren Geist abgefälscht wurde, im Tor von Empor landete zum 0:1. In den ersten 20 Minuten des Spiels haben sich beide Teams gegenseitig neutralisiert, keine klaren Torchancen, nur ein paar verirrte Bälle. Doch dann beschlossen die Gäste aus Stücken, dass es Zeit ist, ein paar echte Chancen zu kreieren. In der 21. Minute hatte Ferdinand Herrmann eine goldene Gelegenheit, das 0:2 zu erzielen, aber sein Kopfball flog höher als ein Heliumballon auf einer Geburtstagsparty. Dann, in der 34. Minute, nachdem die Gäste gefühlt mehr Eckbälle hatten als ein Minigolfplatz Löcher, köpfte Patrick Bädelt das 0:2. In der 42. Minute schnipste dann aber Jan Arne Bredow den Ball mit einem Freistoß ins Netz wie ein Magier, der ein Kaninchen aus dem Hut zaubert – und verkürzte auf 1:2.
 
Nach einer kurzen Verschnaufpause beschlossen beide Teams in der zweiten Hälfte, dass sie nicht genug von diesem spannenden Spiel hatten und hielten das Tempo hoch. Die Gäste aus Stücken hatten dabei den besseren Start und erspielten sich mehrere Torchancen. Die größte gab es in der 48. Minute, als Sebastian Stoff einen Kopfball so hart gegen den Pfosten knallte, dass selbst der Pfosten kurz innehielt, um zu überlegen, ob er sich jetzt eine Beule zulegen sollte oder nicht. In der 60. Minute warf Empor frische Spieler ins Getümmel, und plötzlich fühlte sich das Spiel an wie eine Party, bei der die Gäste endlich ankommen waren und die Oma anfängt, Breakdance zu tanzen – eine ganz neue Dynamik! In der 64. Minute verfehlte Idris Hasun knapp den Ausgleich, als sein Kopfball nah am Tor vorbeisauste. Doch keine Sorge, eine Minute später trat Gianni Renaldo Henschel auf den Plan und zirkelte den Ball elegant über den verdutzten Torhüter hinweg ins Netz zum 2:2 Ausgleich. In der Folge schenkten sich beide Teams nichts und drückten auf den jeweiligen Führungstreffer. In der 93. Minute sorgte Empor nochmal für einen großen Aufreger, als sie gleich dreimal in Folge den Treffer verfehlten – Jens Wrynczewski, Kevyn Vogt und Paul Knobba hatten ihre Schusskünste wohl irgendwo verloren, denn ein Feldspieler aus Stücken stand wie ein Superheld auf der Linie und klärte alle drei aufeinanderfolgenden Schüsse. Am Ende blieb es beim verdienten 2:2 Unentschieden.
 
Fazit: Das Spitzenspiel hatte alles, Drama, Tore, Emotionen – es war wie eine Seifenoper auf dem Rasen, nur ohne die langweiligen Dialoge! Beide Mannschaften hatten die Chance auf den Sieg. Empor zeigte eine großartige Moral nach dem 0:2 Rückstand und holte sich einen verdienten Punkt gegen den Spitzenreiter. Ein besonderes Lob geht an Lukas Wagner und Jonah Megow, die in ihrem ersten Pflichtspieleinsatz eine super Leistung zeigten. Nächsten Sonntag müssen unsere Männer nach Wollin, um gegen die SPG SV Wollin 52/MSV Glienecke 76 zu bestehen. Der Anpfiff ist um 14:00 Uhr – hoffentlich haben wir bis dahin unsere Schussgenauigkeit wieder gefunden!
 
SV Empor Brandenburg: Fabian Unterseher, Anatoliy Kharin, Paul Skibba (60. Jonah Megow), Bastian Simon (59. Kevyn Vogt), Jan Arne Bredow, Florian Bredow (68. Leroy Thiele), Leon Tertilt, Gianni Renaldo Henschel (67. Steve Pach), Lukas Wagner (68. Paul Knobba), Idris Hasun, Jens Wrynczewski
Schiedsrichter: Vinzent Schultze
Zuschauer: 61
Tore: 0:1 Robert Fuhrmann (16.), 0:2 Patrick Bädelt (34.), 1:2 Jan Arne Bredow (42.), 2:2 Gianni Renaldo Henschel (65.)
 
Quelle: René Fahl 

 

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