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EMILIE MAYER ZU IHREM 140. TODESTAG AM 10. APRIL 1883 - 9. SONDERKONZERT im Brandenburger Theater

© Leis

EMILIE MAYER
ZU IHREM 140. TODESTAG AM 10. APRIL 1883

 

9. SONDERKONZERT

Am 24.03.23 um 19.30 Uhr

Im Rahmen der EMILIE MAYER RETROSPEKTIVE

 

FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY

„Die schöne Melusine“ op. 32

 

EMILIE MAYER

Klavierkonzert B-Dur

 

FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY

„Trompetenouvertüre“ in C-Dur op. 101

 

EMILIE MAYER

Symphonie Nr. 3 C-Dur „Sinfonie Militaire“

 

 

Dirigat: Andreas Spering

 

Klavier: Katharina Königsfeld

 

Es spielen die Brandenburger Symphoniker.

 

 

Das Klavierkonzert, dessen sich in unserem Konzert die wunderbar einfühlsame Pianistin Katharina Königsfeld annimmt, ist das einzige überlieferte aus Mayers Feder.

Es ist nicht bekannt, ob sie weitere Klavierkonzerte geschrieben hat.

 

Wenngleich man diesem Konzert vorwarf, dass die Komponistin sich zu stark an klassischen Strukturen orientiere und Mozart zu sehr kopiere, ist dieses Klavierkonzert eine absolute Bereicherung des Konzertrepertoires eines jeden Pianisten bzw. einer jeden Pianistin.

Unangefochten steht das Klavierkonzert zwar in der klanglichen Tradition eines Mozart – trägt jedoch eindeutig eine eigene Handschrift.

 

Die Symphonie Nr. 3 ist Mayers erste Symphonie in einer Dur-Tonart – und sie kommt energisch und größtenteils beschwingt daher. Das Scherzo und die langsame Einleitung haben aber einen etwas düsteren Charakter. Beeindruckend hier wie auch in all ihren anderen Werken sind die vielen Themen, die nicht selten an Haydn erinnern. Das Hauptthema des ersten Satzes, das Thema des langsamen Satzes und einige andere haben einen „Haydn-Klang“, und natürlich ist der „militaire“-Charakter an sich schon eine Referenz an Haydn. Warum sie bei dieser Symphonie als der einzigen ihrer Werke in die Titelkiste greift und den militärischen Gestus vor allem des letzten Satzes in der Werkbezeichnung besonders herausstellt, ist nicht überliefert. Eines steht aber fest: Diese Symphonie macht sehr viel Freude.

 

Den musikalischen „roten Teppich“ für die Komponistin rollt kein Geringerer als Felix Mendelssohn Bartholdy in Form von zwei Konzert-Ouvertüren aus, die vom Gestus und der Stilistik stark an die Dramatik und die fast ungestüme Lebensfreude der Werke Emilie Mayers erinnern: „Die schöne Melusine“ und die als „Trompetenouvertüre“ betitelte Ouvertüre in C-Dur.

In Anbetracht der Tatsache, dass Felix Mendelssohn-Bartholdy ein Zeitgenosse und damit ein direkter Konkurrent auf dem damaligen Musikmarkt war – mit dem im 19. Jahrhundert immensen Vorteil, dass er ein Mann war –, bilden seine Werke in diesem Programm auch einen wichtigen Rahmen im Sinne einer Verortung der Musik Emilie Mayers im vorherrschenden Klangbild und Musikverständnis ihrer Zeit.

www.brandenburgertheater.de

Brandenburger Theater GmbH

Grabenstraße 14, 14776 Brandenburg an der Havel

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Spering by Ralf Bauer

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