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Das Team der Regattastrecke Beetzsee lässt 2023 Revue passieren und wirft einen Blick voraus auf die Höhepunkte der neuen Saison.

Der Höhepunkt der Saison 2023 war die Kanu-Polo-EM mit spannenden Fights auf mehreren Spielfeldern.

Nach einer wiederum sehr ereignisreichen Regatta-Saison 2023 ist es auf dem weitläufigen Gelände am Ufer des Brandenburger Beetzsees inzwischen etwas ruhiger geworden. Die Rückbauarbeiten auf dem Wasser, wozu vor allem die Demontage der Startbrücken und das Einholen der ca. 2.000 Bahnmarkierungsbojen zählen, sind abgeschlossen und auch bei der Winterfestmachung der Motorboote und Katamarane sowie der Einlagerung der modernen Wettkampftechnik ist das Team um Regattastrecken-Chef Uwe Philipp schon weit vorangekommen. Doch bevor die „Winterpause“ so richtig beginnt, bleibt noch etwas Zeit, um Bilanz zu ziehen und den Blick auf die kommende Saison zu werfen.

Nach den Corona bedingten Einschränkungen in den Jahren 2020 und 2021 und dem zögerlichen Wiedereinstieg in den ‚normalen‘ Wettkampf- und Veranstaltungsbetrieb im Jahr 2022 waren wir mit der vor einem Monat zu Ende gegangenen Saison 2023 wieder ‚voll im Geschäft‘. Zwischen Anfang April und Anfang Oktober fanden mehr als 30 Regatten, Sportwettkämpfe und Trainingslager sowie Kultur-Events und verschiedene andere Veranstaltungen statt. Fast an jedem Wochenende – und oft auch unter der Woche – war hier etwas los, so dass wir quasi im Dauereinsatz waren. Schließlich ist es immer unser Ziel, den Wettkampf- und Veranstaltungsorganisatoren ein gutes Arbeitsumfeld und den Aktiven faire Bedingungen zu bieten und dafür zu sorgen, dass sich auch die Zuschauer bei uns wohl fühlen

fasst Uwe Philipp seinen Jahresrückblick zusammen.

Rückblickend waren die Kanu-Polo-Europameisterschaften, die Veranstaltungen im Rahmen der Special Olympics, der Bundeswettbewerb der Nachwuchsruderer und die traditionell auf dem Beetzsee stattfindenden Meisterschaften im Kanu-Rennsport die herausragenden Events in diesem Jahr. Mehrere zehntausend wassersportbegeisterte Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten oft von der vollbesetzten Tribüne die Regatten und Veranstaltungen der zu Ende gegangenen Saison 2023.

Nach der Saison ist vor der Saison. In diesem Sinne richten die Wassersportler und alle anderen Nutzer der Regattastrecke natürlich schon jetzt auch den Blick voraus in das Jahr 2024. Für die Kanutinnen und Kanuten gibt es Anfang Juni mit dem Weltcup im Kanu-Marathon den internationalen Wettkampf-Höhepunkt.

Nach dem Welt-Cup 2015 und den Weltmeisterschaften ein Jahr später sind die besten Athletinnen und Athleten der Welt in dieser herausfordernden Sportart erneut bei uns zu Gast. Ich bin sicher, dass wir wieder viele interessante Entscheidungen erleben werden

sagt Michael Kenzler vom Regattateam Brandenburg Beetzsee e.V.

Im nationalen Kontext sind die Deutschen Meisterschaften im Kanu-Rennsport das Highlight des Wettkampfkalenders. Sie finden Mitte August statt. Die Besonderheit besteht darin, dass viele Mitglieder der Nationalmannschaft des Deutschen Kanu-Verbandes teil, die direkt von den Olympischen Spielen – mit hoffentlich vielen Medaillen – nach Brandenburg an der Havel reisen und nach ihrer Rückkehr aus Paris im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der Deutschen Meisterschaften herzlich in der Heimat willkommen geheißen werden.

Der Saison-Höhepunkt für die Ruderinnen und Ruderer ist 2024 ohne Zweifel die World Rowing Masters Regatta (WRMR), die vom 11. bis 15. September stattfindet. Dabei handelt es sich um den teilnehmerstärksten Sportwettkampf, der unter dem Dach des Ruderweltverbandes World Rowing stattfindet.

Wir rechnen damit, dass zu dieser großen internationalen Regatta zwischen drei und vier Tausend Aktive aus allen Teilen der Erde zu uns nach Brandenburg an der Havel kommen werden.

sagt Volker Garmatter, der das ehrenamtlich tätige Organisationskomitee (OK) der WRMR 2024 leitet.

Im Masters-Bereich gehen Sportlerinnen und Sportler ab einem Alter von 26 Jahren an den Start. Eine Obergrenze gibt es nicht. Bei der diesjährigen WRMR in Südafrika war zum Beispiel der älteste Ruderer 95 Jahre alt und kam aus den USA. Mit 84 Jahren ging eine australische Sportlerin als älteste Teilnehmerin an den Start. Wie groß die Herausforderungen sind, die das Team um Volker Garmatter im September 2024 meistern muss, verdeutlicht auch die Tatsache, dass laut dem OK-Chef

an den fünf Wettkampftagen von früh bis spät im 3-Minuten-Takt ca. 800 Rennen in den verschiedenen Boots- und Altersklassen gestartet werden.

Aber nicht nur die Ruderer und die Kanuten werden 2024 die Brandenburger Regattastrecke bevölkern. Auch Vertreter anderer Sportarten und Veranstalter von Kultur- und sonstigen Events nutzen das weitläufige Gelände am Ufer des Beetzsees und die hier vorhandene gute wettkampftechnische Infrastruktur.

Mitte Juni freuen wir uns zum Beispiel auf die 19. Ausgabe der Deutschen Betonkanu-Regatta, bei der Studentinnen und Studenten aus allen Ecken unserer Republik und auch aus dem Ausland ihre mit viel Kreativität aus Beton gefertigten Boote zu Wasser lassen und in einem lustig-sportlichen Wettstreit um den Sieg kämpfen.

Außerdem lädt Regattastrecken-Chef Uwe Philipp schon jetzt zu den World Freestyle Skateboarding Championships 2024 ein, die Ende Juni stattfinden werden.

Dafür wird vor unserer Tribüne eine große Holzfläche aufgebaut, auf der Skaterinnen und Skater aus aller Welt ihre Kunststücke auf und mit dem Board zeigen. Das wird bestimmt spektakulär. Und natürlich freuen wir uns auch auf die jungen Aktiven, die im Rahmen der Kinder- und Jugendsportspiele des LSB Brandenburg hier bei uns Anfang Juli die Wassersportwettkämpfe durchführen, oder die Besucherinnen und Besucher der beliebten Brandenburger Wassermusiken, die eine Woche später stattfinden. Ende September werden sich dann Läuferinnen und Läufer jeden Alters einfinden, um beim 40. Beetzseelauf an den Start zu gehen, bevor die Schlauchbootfahrerinnen und -fahrer Mitte Oktober bei ihren Deutschen Meisterschaften auf dem Beetzsee um die Titel und Medaillen kämpfen – um nur einige weitere Höhepunkte der kommenden Saison zu nennen.

Quelle: Verwaltung

 

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Auch 2024 wollen Studierende aus ganz Deutschland und anderen Ländern auf dem Beetzsee wieder beweisen, dass Kanus und andere Wasserfahrzeuge aus Beton schwimmen.
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