Das große Finale des Havelsommers 2026


Der Fahrplan für den finalen Havelsommer-Freitag am und im Pumpenhaus in Kirchmöser. © Nimmermehr

Mit dem Roland-Springen, dem Festival „Echo der Maschinen“, mit Matthias Reim, der Bürgerbeschwerdestelle und dem Regionalmarkt endet das große Kulturfestival

Das letzte Havelsommer-Wochenende steht bevor. Der am 7. Juni mit der ersten „Havelkarawane“ gestartete Veranstaltungsreigen verabschiedet sich nach 15 erlebnisreichen Wochen mit einem großen Finale – mit dem Festival Echo der Maschinen am 18. und 19. September. Im einzigartigen Industrieambiente des Pumpenhauses Kirchmöser, Bahntechnikerring 13, treffen Industriekultur, Live-Musik, Electro, Techno, Alternative Rock, EBM und Wave aufeinander. Jeweils von 16:00 bis 22:00 Uhr stehen Konzerte und Live-Acts unter freiem Himmel auf dem Programm. Ab 22:00 Uhr wird das Pumpenhaus zum Treffpunkt für die elektronische Szene: Bis in die frühen Morgenstunden sorgen DJs und elektronische Musik für die besondere Atmosphäre. Ergänzt wird das Programm durch Auftritte des Skarabeus e. V. und weiterer Kulturschaffender sowie durch geführte Besichtigungen des Wasserturms. Der Eintritt ist frei. Ebenso kostenlos sorgt ein Busshuttle zwischen dem Neustädtischen Markt und dem Pumpenhaus Kirchmöser an beiden Abenden für eine gute Anbindung.

Das „Echo der Maschinen“ ist aber nicht der letzte Havelsommer-Schlussakkord – das dritte Septemberwochenende hat noch mehr Kultur zu bieten:

Mittagsmusiken erklingen weiterhin als kurze Orgelkonzerte in der St. Katharinenkirche, Katharinenkirchplatz 13, täglich von 12:00 – 12:30 Uhr. Eintritt kostenlos.

Slow – slow – quick – quick – slow heißt das fortgesetzte Geschehen im Kulturpavillon am Nicolaiplatz 1. Die Sehnsucht nach Verlangsamung, nach Verharren – hierzu gemeinsam etwas entwickeln, das wollten und taten die Künstler Nora Schlecht (Brandenburg), Katja Struif (Köln), Bärbel Burck (Mannheim) und Nancy Jahns (Brandenburg) zum Havelsommer. Was, das zeigt sich seit 4. September und nochmals am 17., 18. und 19. September, jeweils von 16:00 – 19:00 Uhr. Am Sonntag, 20. September, beginnt um 18:00 Uhr die Finissage – mit Musik und Projektionen bis 22:00 Uhr.

Am Freitag, dem 18. September 2026 veranstaltet der VfL Brandenburg e.V. zusammen mit Erlebnis Altstädtischer Markt Brandenburg Havel e.V. erstmals das Hochsprungevent Der Springende Roland. Die Veranstaltung auf dem Altstädtischen Markt ist eine Premiere: Sie will Leichtathletik und Hochsprung erstmals in die breite Öffentlichkeit der Stadt bringen und dabei die Altstadt beleben. Um 12:00 Uhr geht es mit dem Jedermann-Springen los, um 14:30 Uhr folgt das Nachwuchsspringen (Altersklassen unter 10, 12 und 14 Jahre) und um 17:00 Uhr das Aktivenspringen für Vereine & Hobbysportler (Altersklassen unter 16, 18, 20 Jahre und Hauptklasse). Die Anmeldung und weitere Informationen sind auf der Vereinsseite von Altstadtleben Brandenburg zu finden.

Matthias Reim LIVE gibt es am Freitagabend des 18. Septembers, 17:30 bis 22:30 Uhr, am Heinrich-Heine-Ufer. Seine große Jubiläumstour lässt ihn auch in Brandenburg an der Havel die 35 Jahre seines Durchbruch-Hits „Verdammt, ich lieb’ dich“ feiern. Die Tour steht komplett im Zeichen seines Debütalbums REIM – quasi eine Zeitreise zurück ins Jahr 1990.

Die Brandenburger Bürgerbeschwerdestelle mit Conni & Martina zieht ab 18. September ins Gotische Haus, Johanniskirchplatz 4, – und bis 20. September täglich von 18:00 bis 20:00 Uhr ganz sicher Satire-Fans in ihren Bann. Willkommen im wohl ungewöhnlichsten Amt Brandenburgs! Conni & Martina nehmen sich der kleinen und großen Beschwerden der Bürgerinnen und Bürger an – von zu lauten Fröschen und glotzenden Waldmöpsen bis hin zu ganz besonderen Ideen für Stadt und Havel. Ein Abend mit schnellen Dialogen, viel Situationskomik und einer ordentlichen Portion Brandenburger Lokalkolorit! Eintritt: 15 / ermäßigt 10 Euro.

Der Regionalmarkt Brandenburg bietet am 19. September, 10:00 bis 18:00 Uhr, sowie am 20. September 10:00 bis 17:00 Uhr, Feines und Besonderes im Paulikloster in der Neustädtischen Heidestraße 28. Der Regionalmarkt Brandenburg steht für guten Geschmack, hohe Qualität, traditionelles (Kunst-)Handwerk aus der Region und vor allem: viel Genuss. Mehr als 80 Erzeuger, Händler, Manufakturen, Designer, landwirtschaftliche Kleinbetriebe und Vereine aus der näheren und ferneren Umgebung sind vor Ort. Der Eintrittspreis entspricht dem Museumseintritt, kostet 5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro und ist für Kinder/Jugendliche unter 16 Jahren frei.

Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt

Die Bürgerbeschwerdestelle ist drei Tage geöffnet! © Leona Heymann
Allmählich werden diese farbenfrohen Havelsommer-Botschafter aus dem Stadtbild verschwinden und für den nächsten Havelsommer eingelagert.

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