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Das festlich-unterhaltsame Ende der 20. „Undine“

Mit diesem Schlussbild der Märchen-Matinee für die Illustratoren endete der 20. „Undine“-Wettbewerb für neue Märchen.

Zehn weitere Gewinnerinnen und Gewinner im Jubiläums-Wettbewerb für neue Märchen

219 neue Märchen, 218 bildkünstlerische Werke, 24 Preisträgerinnen und Preisträger. Das ist der 20. „Undine“-Wettbewerb für neue Märchen kurz in Zahlen zusammengefasst. Doch bedeutet der Märchenwettbewerb so viel mehr! Ein halbes Jahr lang kann er Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein fantasievoller Begleiter sein. Angefangen beim stets zum Jahreswechsel zu veröffentlichendem Aufruf, neue Märchen zu schreiben, bis hin zur Prämierung der gelungensten Märchen-Illustrationen Mitte Juni. Der im Jahr 2005 von der Fouqué-Bibliothek und BRAWO an den Start gebrachte und im Jahr 2024 zum 20. Mal ausgetragene, nun von der Fouqué-Bibliothek und Stadt Brandenburg an der Havel veranstaltete Märchenwettbewerb hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle 7- bis 25-Jährigen auf märchenhafte Weise kreativ sein zu lassen. Mit der Idee, im ersten Wettbewerbsteil neue Märchen zu erfinden und im zweiten Teil die zuvor ausgezeichneten Märchen bildkünstlerisch umzusetzen, sollen die Fantasie beflügelt, sich mit der deutschen Sprache und der fantastischen Märchen-Textgattung auseinandergesetzt sowie mit der bildkünstlerischen Gestaltung beschäftigt werden.

Im Laufe der 20 Undine-Wettbewerbsjahre sind dadurch an die 4.000 Märchen und annähernd 5.000 Kunstwerke entstanden, von denen alljährlich im Rahmen zweier Märchen-Matineen im Brandenburger Theater die besten öffentlich vorgestellt und die Schöpferinnen und Schöpfer ausgezeichnet worden sind. Zuletzt am 16. Juni 2024, als es die schönsten Illustrationen des 20. „Undine“-Jahrgangs zu prämieren galt. Sechs Sonder- und vier Hauptpreise waren zu vergeben, nachdem im kurzen „offiziellen“ Teil Beigeordnete Alexandra Adel die Wettbewerbsgeschichte märchenhaft verpackt erzählte und der Jury-Vorsitzende Thomas Bartel eine Lanze für die Kunst brach. Als Gastgeber der Veranstaltung dankten die Direktorin der Fouqué-Bibliothek Cornelia Stabrodt den Teilnehmenden für die kreative sowie den Sponsoren für die spendable Mitwirkung, wonach Stadtsprecher Thomas Messerschmidt an die nach heutigem Verständnis nicht immer märchenhaften Ur-Märchen der Gebrüder Grimm erinnerte. Für die musikalischen Zwischenspiele waren von der Musikschule „Vicco von Bülow“ Anna Zadorozhna mit ihren Schülerinnen Maha Sibai und Yaroslawa Kovalchuk von der Partie.

Allesamt agierten kurzweilig und familienfreundlich – insbesondere das Brandenburger Jugendtheater: Tony Heile, Andreea-Maria Popa, Toby Daszenies, Janus A. Leo. Schäfer, Tobias Borchers und Steffan Drotleff lasen die illustrierten Siegermärchen, derweilen sich an der Rückwand das jeweils auszuzeichnende Bild im Großformat offenbarte. So wurden im Laufe unterhaltsamer 60 Minuten auf die Bühne geholt und ausgezeichnet: Carl Handorf (10), die Klasse 3a der Meusebach-Grundschule Geltow, Mara Ludwig (12 Jahre), Meggy Hinze (16), Emily Kanngießer (19) und Luisa Cäcilia Reck (9) mit einem Sonderpreis (je 150 Euro) sowie Ida van de Kamp (14), Jan Lindtner (11), Maya Baumgarten (8) und Stefanie Scheifler (46) mit einem Hauptpreis (150 Euro & eine Undine-Statuette). Die Preise überreichten viele Sponsoren persönlich und im Vertretungsfall die Jugend- und Bildungs-Beigeordnete Alexandra Adel, die kurzerhand zur „Prinzessin Alexandra“ ernannt war.

Mit dem obligatorischen Schlussbild der Preisträger, Sponsoren und Mitwirkenden endete die zweite Märchen-Matinee des Jahres 2024 und somit der 20. „Undine“-Wettbewerb für neue Märchen.

Die Siegerbilder finden Sie auf der Homepage der Fouqué-Bibliothek.

Quelle: Text und Fotos ©Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt

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Mit diesem Schlussbild der Märchen-Matinee für die Illustratoren endete der 20. „Undine“-Wettbewerb für neue Märchen.
Stefanie Scheifler (li.) zählte zu den Preisträgerinnen. Bildungs-Beigeordnete Alexandra Adel gratulierte.
Das Jugendtheater um Steffan Drotleff (re.) lässt die Märchen stets lesend lebendig werden.
Die 30 gelungensten Kunstwerke des 20. Undine-Märchenwettbewerbs sind bis 28. Juni 2024 im Theater-Foyer (Großes Haus) zu bewundern.

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