Bündnis für Frieden Brandenburg rief zur Friedenskundgebung am Neustädtischen Markt auf – Cirka 200 Teilnehmende folgten dem Aufruf


 

Das Bündnis für Frieden Brandenburg setzte am Samstag ein Zeichen für Diplomatie, Dialog und friedliche Konfliktlösung. Cirka 200 Menschen versammelten sich auf dem Neustädtischen Markt, um gemeinsam für Frieden einzutreten und sich klar gegen Aufrüstung, Militarisierung und Waffenlieferungen in Krisen- und Kriegsgebiete auszusprechen.

Das Bündnis hatte auch alle sechs Oberbürgermeisterkandidaten der Stadt Brandenburg eingeladen; drei von ihnen nahmen die Gelegenheit wahr, sich dem Publikum zu stellen. Daniel Keip (SPD), Axel Brösicke (AfD) und Steffen Tepper (Wählergruppe „Der Unabhängige“) nutzten die Plattform, um Fragen zum Themenkomplex Frieden zu beantworten. Die Anwesenden honorierten die Beiträge mit Applaus, wobei trotz unterschiedlicher politischer Zugehörigkeiten der friedliche Charakter der Kundgebung erhalten blieb.

Die Veranstaltung stand unter dem Leitmotiv Diplomatie statt Konfrontation. Die Rednerinnen und Redner betonten die Bedeutung von Dialog, Zivilcourage und gegenseitigem Respekt. Das Leid der Menschen im Gaza-Streifen wurde thematisiert, wodurch der humanitäre Fokus der Kundgebung deutlich sichtbar war. Zu den Rednern gehörten unter anderem der Militärhistoriker Dr. Lothar Schröter und Friederike Benda, Brandenburger Landesvorsitzende des Bündnisses Sahra Wagenknecht.

Das Bündnis für Frieden Brandenburg betonte erneut sein Ziel, sich gegen Aufrüstung, Sanktionen und Energieembargos zu positionieren und stattdessen auf Diplomatie, humanitäre Unterstützung und friedliche Konfliktlösungen zu setzen. Die Organisatorinnen und Organisatoren können bestimmt zufrieden auf den Verlauf der Veranstaltung zurückblicken und sehen darin eine positive Grundlage für weitere friedensfördernde Formate in der Region.

Hinweis: Eine weitere Großveranstaltung ist für den 13. September 2025 um 14 Uhr am Brandenburger Tor geplant, wo erneut ein starkes Zeichen für Frieden und Dialog gesetzt werden soll.

 

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