BSG Stahl: Wieder nichts mit einem Sieg - 1:1 gegen Ahrensfelde


Auch im dritten Spiel der Rückrunde wurde es nichts mit dem ersten Pflichtspielsieg im neuen Jahr für die BSG Stahl Brandenburg. Am Sonnabend empfing die Mannschaft von Trainer Robert Pocrnic den SV 1908 Grün-Weiß Ahrensfelde im Stadion am Quenz und kam vor 404 Besuchern nicht über ein 1:1 hinaus.

Die erste Möglichkeit des Spiels hatten die Gastgeber nach einer schönen Eckenvariante. Erik Sauer bekam den Ball an der Strafraumgrenze zugespielt, nahm ihn an und sein sofortiger Schuss strich ein paar Zentimeter über das rechte Toreck. Nur wenig später brannte es im Stahl-Sechzehner, als eine scharfe Hereingabe von links vom Ahrensfelder nur knapp verpasst wurde. Nach einer Viertelstunde durften die Gäste aber jubeln. Zunächst wehrte Stahl-Schlussmann Felix Baitz einen Schuss aus zwölf Meter bravourös ab, doch den Abpraller verwandelte Lucas Nico Gurklys unhaltbar zum 1:0.

Die Antwort der Gastgeber ließ nicht lang auf sich warten. Jean-Pierre Dellerue wurde auf der
rechten Seite geschickt und mit einem schönen Heber über den langen SV-Torwart Ruslan Yefanon traf er zum Ausgleich. Damit sind die Höhepunkte der ersten Hälfte beinah schon aufgezählt. Beide Reihen probierten es mit langen Bällen, da der Rasen gepflegten Kombinationsfußball nicht zuließ. Da beide Abwehrreihen konzentriert zu Werke gingen, blieben Torchancen Mangelware. Die beste Gelegenheit vor der Pause nochmals in Führung zu gehen hatten die Grün-Weißen in der 37. Minute, doch an die flache Hereingabe vor den Kasten von Baitz kam kein Gästespieler heran.

Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff flankte der emsige Luca Benedict Köhn weit in den Strafraum auf Benjamin Nwatu, dessen Kopfball landete aber auf dem Tornetz. Nach diesem verheißungsvollen Beginn wurde das Spiel aber nicht wirklich besser. Vieles war dem Zufall überlassen, zudem zog sich der Schiedsrichter mit seinen Entscheidungen immer wieder den Unmut beider Mannschaften zu, unterbrach gute Ansätze im Spielaufbau mit seinen Pfiffen.

Während sich die Gäste immer mehr zurückzogen, zeigten die Brandenburger immerhin den Willen die Partie für sich zu entscheiden. An der Einsatzbereitschaft lag es nicht, dass kein weiterer Treffer fallen wollte. Eine kuriose Szene ereignete sich in der 73. Minute. Yefanon war weit aus seinem Tor geeilt und ließ den Ball an der Strafraumgrenze aus den Händen gleiten. Dellerue spritzte dazwischen, legte sich dabei aber den Ball zu weit vor. Er kam zwar noch kurz vor der Grundlinie heran, doch sein Schuss lief vor der Torlinie entlang.

In der 83. Minute hatte dann Felix Baitz großes Glück bei der einzigen Gästechance des zweiten Durchgangs. Der Freistoß aus 22 Meter ging an den rechten Pfosten. Mit dem Mut der Verzweiflung wollten die Gastgeber den Sieg noch erzwingen. Elias Große hatte noch eine Halbchance die Yefanon parierte, doch in der Nachspielzeit ergab sich noch die große Möglichkeit zum Siegtreffer. Dellerue erkämpfte sich den Ball im Gästestrafraum, spielte ihn Sauer in den Lauf, doch Yefanon war rechtzeitig unten, klärte zur Ecke, die nichts einbrachte.

„Fußball ist wohl die einzige Ballsportart, wo nicht immer die bessere Mannschaft gewinnt. Doch was will man machen. Kommenden Sonnabend gibt es die nächste Aufgabe in Miersdorf/Zeuthen, wir werden sie annehmen und versuchen es besser zu machen, damit wieder ein Sieg herausspringt“, sagte Trainer Pocrnic nach dem Abpfiff. Momentan fehlt den Stahlspielern auch etwas die Leichtigkeit in ihren Aktionen, die sie in der Hinrunde noch so stark machten.

Quelle: BSG Stahl Brandenburg e.V.

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