BSG Stahl - Volle Konzentration von Beginn an


Die 1. Männer der BSG Stahl Brandenburg hatten die erste Vorbereitungswoche hinter sich, da stand an diesem Sonnabend auch schon das erste Testspiel an. Auf dem heimischen Kunstrasenplatz empfing der Brandenburgligist den sachsen-anhaltinischen Landesligisten FSV Saxonia Tangermünde.
Trainer Alexander Tarnow, der diesmal allein die Verantwortung innehatte, setzte keine
Schwerpunkte, wollte allen Spielern reichlich Einsatzzeiten geben. Das Einzige, was er von jedem Akteur sehen wollte, war volle Konzentration von der ersten Minute an. Und daran hielt sich die Mannschaft.

Bis Mitte der ersten Hälfte agierten beide Teams auf Augenhöhe, Tormöglichkeiten waren nur im Ansatz zu erkennen. Ein erstes Ausrufezeichen setzte Nils Müller mit einem Schuss von der Strafraumgrenze der an die Latte (26.) krachte. Nach einer halben Stunde verwandelte Müller einen Freistoß aus 20 Meter direkt. Wenig später setzte Lamin Jatta den aufgerückten Justin Inter mit einem tollen Pass in die Tiefe in Szene, der flach ins lange Eck zum 2:0 traf. Praktisch mit dem Pausenpfiff profitierte Müller von einer schönen Vorlage von Elias Große und erhöhte auf 3:0.

Zur zweiten Hälfte schickte Tarnow eine fast komplette andere Mannschaft aufs Feld. Die bekam den Auftrag früher zu attackieren, den Gegner zu stressen. Auch diese Vorgabe wurde hervorragend umgesetzt. Die Tangermünder kamen kaum noch über die Mittellinie hinaus, konnten den Ball nie über drei Stationen behalten. Ben Dayan Bleiß nutzte in der 57. Minute nach so einem frühen Ballgewinn seine Chance, markierte das 4:0. Kurz darauf wurde Sebastian Hoyer im Saxonia-Sechzehner getroffen, der Schiedsrichter entschied sofort auf Strafstoß. Luca Benedict Köhn scheiterte zwar am Torhüter Pascal Lehmann, doch Paul Kämmerer, der zuvor einige Male Pech im Abschluss hatte, staubte zum 5:0 ab.

Der FSV-Schlussmann Lehmann war zu diesem Zeitpunkt schon restlos bedient, da seine Vorderleute immer wieder den Ball verloren und er sich ständigen Bewährungsproben ausgesetzt sah. Wenn man ein Haar in der Suppe bei den Brandenburgern finden will, dann war es die Chancenverwertung. Möglichkeiten, um das Ergebnis noch höher zu gestalten, gab es einige. Auf der Gegenseite mussten die Stahl-Torhüter jeweils nur einmal ernsthaft eingreifen. Vor der Pause musste sich Felix Baitz bei einem 20-Meter-Schuss ordentlich strecken und im zweiten Durchgang war Martin Titze bei einem Freistoß rechtzeitig unten.

Auch wenn man Ergebnissen in Vorbereitungsspielen nicht den höchsten Stellenwert beimessen soll, überzeugte die Stahl-Elf in ihrem ersten Test mit ihrer Spielfreude und Einsatzbereitschaft. Die nächste Partie bestreitet sie an diesem Mittwoch (22. Juli/19 Uhr), ebenfalls auf dem Kunstrasenplatz, gegen Blau-Weiß Hohen Neuendorf und am Sonnabend (25. Juli/13 Uhr) gegen die SG Union Klosterfelde, auf der Anlage am Seegarten in Kirchmöser.

Quelle: BSG Stahl Brandenburg e.V.

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