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Brandenburg a.d. Havel - Verlierer-Generation beim Wohneigentum
Pestel-Institut legt Untersuchung zum Wohneigentum für Brandenburg a.d. Havel vor
Wohneigentumsquote von 23,1 Prozent: 9.600 mal
die eigenen vier Wände in Brandenburg a.d. Havel
25- bis 40-Jährige als „Verlierer-Generation“ – Bund soll Wohneigentum fördern
Wohnen in den eigenen vier Wänden: Vom Einfamilienhaus bis zur Eigentumswohnung – in Brandenburg an der Havel gibt es rund 9.600 Wohnungen, für die keine Miete bezahlt werden muss. Denn ihre Eigentümer nutzen sie selbst. 7 Prozent davon leben in einer Eigentumswohnung. Das geht aus einer regionalen Wohnungsmarkt-Analyse hervor, die das Pestel-Institut im Auftrag des Bundesverbandes Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) gemacht hat.
Die Wissenschaftler ermittelten dabei für Brandenburg an der Havel eine Wohneigentumsquote von 23,1 Prozent. Zum Vergleich: Bundesweit liegt die Quote bei 43,5 Prozent. „Damit ist Deutschland ein ‚Mieter-Land‘ und landet beim Ranking zum Wohneigentum im Europa-Vergleich nur auf dem vorletzten Platz“, sagt Matthias Günther vom Pestel-Institut.
„Die eigenen vier Wände rangieren bei den Menschen zwar immer noch ganz oben auf der Wunschliste. Aber gerade die 25- bis 40-Jährigen können sich immer seltener ein eigenes Haus oder eine Eigentumswohnung leisten“, sagt Matthias Günther. Rund 13.500 Menschen dieser Altersgruppe leben nach Angaben des Pestel-Instituts aktuell in Brandenburg an der Havel. Immer mehr von ihnen seien allerdings gezwungen, dauerhaft zur Miete zu wohnen. „Dabei gehören gerade Jobstarter und Familiengründer zur typischen Klientel für Wohnungskauf und Hausbau. Aber die ‚Nestbauer-Generation‘ ist längst zur Verlierer-Generation beim Wohneigentum geworden“, sagt Matthias Günther.
Es fehle an staatlicher Unterstützung, kritisiert der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel: „Der Bund hat zuletzt die Eigenheimzulage und dann das Baukindergeld abgeschafft – und damit die effektive Förderung von Wohneigentum faktisch eingestellt“, sagt BDB-Verbandspräsidentin Katharina Metzger.
Metzger fordert die Bundesregierung auf, schnell ein Programm für Wohneigentum – eine „Haus-Förderung“ – in die Wege zu leiten: „Notwendig sind direkte Zuschüsse. Geld vom Bund also, das auch Durchschnittsverdiener in Brandenburg an der Havel in die Lage versetzt, endlich eine Chance auf die eigenen vier Wände zu haben: Ein Startkapital für das erste selbstgenutzte Wohneigentum.“ Außerdem sei ein Niedrigzinsprogramm notwendig.
Wer Wohneigentum anschaffen wolle, müsse in die Lage versetzt werden, dies auch mit nur wenig Eigenkapital zu schaffen. „Das bedeutet dann aber auch, den Gürtel enger zu schnallen. Von Urlaubsreisen bis zum Autokauf: Wer Wohneigentum will, muss über viele Jahre erhebliche Abstriche machen, lebt dann aber auch für Jahrzehnte in den eigenen vier Wände und zahlt keine Miete mehr“, so Katharina Metzger.
Wichtig sei, dass die Förderung des Bundes für die „Chance auf Wohnen im Eigentum“ kein „kompliziertes Bürokratiemonster“ werden dürfe. Dabei ziehen der Baustoff-Fachhandel und der Dachverband der Mauerstein-Industrie an einem Strang: Das Startkapital des Staates müsse genauso wie zinsgünstiges Baugeld schnell und einfach bereitgestellt werden, sagt Hannes Zapf. Er ist Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM).
Zapf fordert außerdem, der Bund müsse seine Unterstützung für Wohneigentum langfristig garantieren. „Es muss eine Marathon- und darf keine Sprint-Förderung geben. Wer sich heute entscheidet, Geld für ein Haus oder eine Eigentumswohnung zu sparen, muss sich auch in drei, fünf oder sieben Jahren noch darauf verlassen können, dass die Förderung als feste Zusage des Staates steht“, so Hannes Zapf.
An die Bundestagsabgeordneten von CDU und SPD aus der Havelstadt und ganz Brandenburg appelliert die Präsidentin des Baustoff-Fachhandels, Katharina Metzger, Wort zu halten: „Im Koalitionsvertrag steht klipp und klar, dass Wohneigentum gefördert werden soll. Aber wann, wenn nicht jetzt?“ Passiere nichts, gehe die Hängepartie weiter: „Alle warten auf Unterstützung vom Bund. Solange die nicht kommt, liegt der Traum von den eigenen vier Wänden weiterhin auf Eis“, so Metzger.
Immerhin sei das Wohneigentum auch fürs Alter wichtig: „Als bewohnbare Rente – als ein Stück ‚Rente in Stein‘ nämlich“, macht Hannes Zapf deutlich. Das beste Beispiel dafür seien die geburtenstarken Jahrgänge: „Die Baby-Boomer gehen jetzt nach und nach in Rente. Damit haben sie deutlich weniger Geld im Portemonnaie. Die Miete bleibt aber oder steigt sogar. Die Folge: Immer mehr Neu-Rentner können sich ihre bisherige Wohnung nicht mehr leisten – sie wohnen sich arm“, sagt Matthias Günther. Für den Chef-Ökonomen des Pestel-Instituts ist die „Wohnarmut im Alter vor allem eine Mieterarmut“. Wer Wohneigentum habe, komme finanziell im Alter „deutlich besser über die Runden“.
Quelle: Pestel-Institut

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