Seit am 4. Januar 2021 das Bundesamt für Auswärtige Angelegenheiten (BfAA) seine Arbeit in Brandenburg an der Havel aufgenommen hat, besuchen regelmäßig hohe Bundespolitiker die Havelstadt. Am heutigen Montag fuhr Dr. Johann Wadephul, seit 6. Mai 2025 Bundesminister des Auswärtigen, in der Kirchhofstraße vor, um sich mit BfAA-Präsident Holger Seubert zum Gespräch zurückzuziehen.
Willkommen geheißen wurde der Bundesaußenminister auch von Oberbürgermeister Daniel Keip, der für den bekennenden Loriot-Fan das Buch „Seid friedlich“ dabeihatte und ihn einlud, gern zur Seite zu stehen, falls er einmal auf den Spuren von Loriot durch dessen Geburtsstadt spazieren wolle.
In der anschließenden Gesprächsrunde ging es um das zukünftige Wirken des jungen Bundesamtes und die festen Ansiedlungspläne in der Stadt. Jüngst im Februar 2026 hatte die Stadtverordnetenversammlung den Beschluss gefasst, „die zum Bebauungsplangebiet ‚Behördenzentrum am Hauptbahnhof‘, Bebauungsplan Nummer 14, gehörende östliche Teilfläche des Plangebietes an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR), für den Neubau eines Verwaltungssitzes des Bundesamtes für Auswärtige Angelegenheiten (BfAA) zu verkaufen.“
Die Bundesoberbehörde mit Dienstsitz in Brandenburg an der Havel und weiteren Standorten in Bonn und Berlin ist das zweite Standbein des Auswärtigen Dienstes im Inland und unterstützt die deutsche Außenpolitik und die gesamte Bundesverwaltung mit Auslandskompetenz, Expertenwissen und Dienstleistungen im Bereich der auswärtigen Angelegenheiten.
Das BfAA übernimmt dabei schrittweise vom Auswärtigen Amt und den über 200 Auslandsvertretungen eine Reihe von Servicefunktionen, die sinnvoller und, mit spezialisierten Fachkräften, effizienter in einer Hand erledigt werden können. Dazu zählt die Verwaltung von Fördermitteln, die Bearbeitung von Visa insbesondere für ausländische Fachkräfte, Auszubildende oder Studierende, außerdem zentrale interne Aufgaben wie die Personalverwaltung, der zentrale Einkauf und das Management der Auslandsimmobilien im BfAA.
Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt

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