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Achtung, Wildwechsel! Polizei informiert und gibt Tipps

© pixabay

Mit Beginn der sogenannten „dunklen Jahreszeit“ werden erfahrungsgemäß die Wildtiere wieder aktiver. Man trifft sie mitunter vermehrt auf Straßen an – und es kommt häufiger zu Unfällen.

 

Wer in ländlichen Regionen mit dem Auto oder Motorrad an Wäldern entlangfährt, sollte stets mit Wildtieren rechnen. Die Tiere wechseln vor allem morgens und abends während der Dämmerung die Straßen. Häufig nutzen die Tiere dabei Waldabschnitte oder Wald- bzw. Feldkanten. Grundsätzlich sollte man aber zu jeder Tages- und Nachtzeit mit Wild auf der Fahrbahn rechnen und seine Fahrweise entsprechend anpassen. Letztlich ist an Stellen, die durch Verkehrszeichen 142 (Achtung Wildwechsel) ausgewiesen sind, mit einer erhöhten Wildwechselgefahr zu rechnen.

 

In diesem Zusammenhang rät die Polizei:

·         Passen Sie Ihre Geschwindigkeit den Sichtverhältnissen an!

·         Behalten Sie die Fahrbahnränder im Auge!

·         Wenn Sie ein Tier auf der Fahrbahn oder am Fahrbahnrand bemerken:

§  Bremsen Sie ab!

§  Weichen Sie nicht aus!

§  Betätigen Sie die Hupe!

§  Blenden Sie ab und fahren Sie mit Abblendlicht weiter!

·         Denken Sie daran, wo ein Tier die Fahrbahn betritt, können noch weitere Tiere folgen!

 

Was ist nach einem Wildunfall zu tun?

·         Unfallstelle sichern, Warnblinkanlage anschalten, Warnweste anziehen, Warndreieck aufstellen und Polizei rufen.

·         Achtung Infektionsgefahr! Tote Tiere besser gar nicht oder maximal mit geeigneten Handschuhen anfassen.

·         Kadaver/Wild nicht mitnehmen, Wilderei ist strafbar!

·         Nie einem geflüchteten oder verletzten Tier folgen. Teilen Sie bei der Unfallmeldung die Fluchtrichtung mit. So kann der Jäger das verletze Tier leichter finden.

·         Wildunfallbescheinigung von der Polizei ausstellen lassen.

 

Bitte beherzigen Sie unsere Tipps. Wir wünschen Ihnen stets eine gute und unfallfreie Fahrt!

 

 

Nachfolgend finden Sie ergänzend statistische Angaben zu Wildunfällen aus der aktuellen Verkehrsunfallbilanz der Polizeidirektion West sowie deren einzelner Polizeiinspektionen.

 

Wildunfälle

Polizeidirektion West

 

Jahr 2021

Jahr 2020

Differenz

Differenz  in %

VU gesamt

2.936

3.260

-324

-9,9

davon mit  

 Personenschaden

24

37

-13

-35,1

dabei Verletzte

25

40

-15

-37,5

dabei Getötete

0

0

+/-0

+/-0,0

 

Polizeiinspektion Brandenburg an der Havel

 

Jahr 2021

Jahr 2020

Differenz

Differenz  in %

VU gesamt

937

1.029

-92

-8,9

davon mit

 Personenschaden

3

8

-5

-62,5

dabei Verletzte

3

8

-5

-62,5

dabei Getötete

0

0

+/-0

+/-0,0

 

Polizeiinspektion Potsdam

 

Jahr 2021

Jahr 2020

Differenz

Differenz  in %

VU gesamt

348

330

+18

+5,5

davon mit

 Personenschaden

5

4

+1

+25,0

dabei Verletzte

5

4

+1

+25,0

dabei Getötete

0

0

+/-0

+/-0,0

 

Polizeiinspektion Havelland

 

Jahr 2021

Jahr 2020

Differenz

Differenz  in %

VU gesamt

797

857

-60

-7,0

davon mit

 Personenschaden

5

11

-6

-54,5

dabei Verletzte

5

12

-7

-58,3

dabei Getötete

0

0

+/-0

+/-0,0

 

Polizeiinspektion Teltow-Fläming

 

Jahr 2021

Jahr 2020

Differenz

Differenz  in %

VU gesamt

733

844

-111

-13,2

davon mit

 Personenschaden

10

10

+/-0

+/-0,0

dabei Verletzte

11

12

-1

-8,3

dabei Getötete

0

0

+/-0

+/-0,0

 

Quelle: Polizeidirektion West

 

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