30. Geburtstag der WG „Stahl“


Oberbürgermeister Steffen Scheller zählte zu den Gratulanten.

Mitglieder sowie Mieterinnen und Mieter der Wohnungsgenossenschaft „Stahl“ eG Brandenburg/Havel feiern am 30. August 2025 im Industriemuseum den 30. Geburtstag der noch jungen Genossenschaft.

Auf den Tag genau vor 30 Jahren hatten 17 Mutige die Brandenburger Wohnungsgenossenschaft „Stahl“ i.G. als Mietergenossenschaft gegründet. Die Wende war kaum sechs Jahre her, die deutsche Wiedervereinigung zwar formal vollzogen, aber noch lange nicht praktisch umgesetzt.

In dieser Zeit den Mut aufzubringen, eine Wohnungsgenossenschaft zu gründen, finde ich beachtlich – allerdings auch so beachtlich wie verständlich. Die Zukunft mit etwas Geschick, mit erstem marktwirtschaftlichem Verständnis und mit dem Glück des Tüchtigen selbst in die Hand zu nehmen, war eine weise Entscheidung, die Brandenburgs traditionsreiche genossenschaftliche Bewegung stark verjüngte,

schilderte Oberbürgermeister Steffen Scheller in seinem Grußwort.

Er erinnerte an die aus der 1898 gegründeten Bau- und Sparverein eGmbH hervorgegangene GWG „Neuer Weg“ eG und die 1901 als Beamtenwohnungsverein gegründete WG Einheit Brandenburg an der Havel eG. Die WBG Wohnungsbaugenossenschaft Brandenburg eG und die Baugenossenschaft Kirchmöser eG haben sich 1954 hinzugesellt, die WG Stahl dann 1995.

Sie hatte am 19. Dezember 1995 von der Treuhand-Liegenschaftsgesellschaft 1.589 ehemalige Stahl- und Walzwerkswohnungen in der Brandenburger Walzwerksiedlung, in Plaue und in Kirchmöser gekauft, deren Mieter wiederum die Zahl der Genossenschaftsmitglieder auf fast 1.300 katapultierte.

Alsbald beschlossen Aufsichtsrat und Vorstand die schrittweise Sanierung und Modernisierung des gesamten Wohnungsbestandes.

Ein Mammutprogramm für die folgenden sechs Jahre, indes die Genossenschaft den Wohnungsbestand um 327 Wohnungen in Plaue und 146 Wohnungen in Wusterwitz aus dem Bundeseisenbahnvermögen mehrte.

Heute bewirtschaftet die WG „Stahl“ eG Brandenburg/Havel für ihre Mitglieder 1.799 Wohneinheiten, die zu 100 % als umfassend saniert gelten, die großteils um Balkone oder Terrassen bereichert sind und zu den 979 mieterbezogene PKW-Stellplätze gehören. Ebenso Spielplätze und Grünanlagen. Zudem zählen 46 alten- und behindertengerechte Wohnungen sowie drei betreute Wohngemeinschaften für demenzkranke und pflegebedürftige Menschen zum Bestand.

Außerdem stehen Mietern und Mitgliedern fünf Gästewohnungen zur Verfügung, wie auch ein Kulturraum in der Gobbinstraße 41 für Familienfeiern bis 24 Personen.

All das bewerkstelligt Haymo Höpfner als Vorstand mit einem überschaubaren 14-köpfigen Team,

lobte Steffen Scheller die Effizienz und urteilte:

Somit ist die Wohnungsgenossenschaft ‚Stahl‘ eG Brandenburg/Havel für die nächsten Jahrzehnte gut aufgestellt, für die ich Ihnen allen stets zufriedene Mieter und Mitglieder und eine beständige Bausubstanz wünsche. Ihnen allen alles Gute zu ‚Ihrem‘ 30. Geburtstag!

Was die nahe Zukunft unter anderem bringt, verriet Stadtwerke-Geschäftsführer Gunter Haase, der verkündete, im Rahmen des geplantes Netzausbaus in den nächsten zwei bis drei Jahren die Magdeburger Landstraße mit Fernwärme zu erschließen.

Mit dieser Baumaßnahme haben wir schon begonnen und werden bald rechts von der geplanten Altstadtbrücke die Bahngleise durchqueren, dann die Bundesstraße einseitig mit Fernwärme versorgen und vermutlich schon im nächsten Jahr rüber springen in Ihr Wohngebiet. Heute aber wünsche ich Ihnen erstmal eine schöne Feier!“

Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt

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Gefeiert wurde im Industriemuseum.
Die Festgesellschaft des 30. WG-„Stahl“-Geburtstags.

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