Erster Spatenstich für neue Feuer- und Rettungswache in Kirchmöser


Daniel Keip, Gunnar Ebel, der Vorsitzende des Stadtfeuerwehrverbandes, Sven Wolfram und Architekt Ronny Linke vollzogen den Spatenstich.

Stadt investiert rund 7,2 Millionen Euro in moderne Infrastruktur für Feuerwehr und Rettungsdienst

Ein wichtiger Schritt für die Sicherheit in Kirchmöser und darüber hinaus: Mit einem festlichen ersten Spatenstich durch Oberbürgermeister Daniel Keip, Ortswehrführer Gunnar Ebel, dem 1. Vorsitzenden des Stadtfeuerwehrverbandes, Sven Wolfram und Architekt Ronny Linke von Köber-Plan begann am Samstag der Neubau der gemeinsamen Feuer- und Rettungswache an der Straße Zur Drehscheibe 18. Zudem wurde eine Zeitkapsel mit wichtigen Dokumenten gefüllt, die im Foyer des Neubaus ihren Platz finden soll. Die Stadt Brandenburg an der Havel investiert rund 7,2 Millionen Euro in das moderne Gebäude. Unterstützt wird das Vorhaben mit 1 Million Euro Fördermitteln aus der Feuerwehrinfrastruktur-Richtlinie.

Heute ist ein besonderer Tag für Kirchmöser und für unsere Feuerwehr. Mit dem ersten Spatenstich geben wir den Startschuss für eine neue Wache, auf die sich unsere Kameradinnen und Kameraden freuen dürfen. Sie bekommen hier künftig moderne, zeitgemäße Bedingungen für ihren wichtigen Einsatz für unsere Stadt. Das ist eine Investition in Menschen, in Sicherheit und in die Zukunft Kirchmösers,

sagt Oberbürgermeister Daniel Keip, der ankündigte, dass das Technische Hilfswerk (THW) demnächst ein Nachbargrundstück erwirbt, um dort ebenfalls einen Standort zu bauen.

Kirchmösers Ortswehrführer Gunnar Ebel betont:

Wir können es kaum erwarten, dass der Bau fertig wird.

Die neue Wache wird Feuerwehr und Rettungsdienst künftig unter einem Dach vereinen. Damit entstehen nicht nur moderne Räumlichkeiten, sondern auch kurze Wege und gute Voraussetzungen für eine noch effizientere Zusammenarbeit. Für die Feuerwehr sind sechs große Fahrzeugstellplätze vorgesehen, wovon zwei als vier kleine Stellplätze genutzt werden können. Die Rettungswache erhält zwei Stellplätze für Rettungswagen sowie moderne Sozial-, Ruhe- und Verwaltungsbereiche.

Auch die Nachwuchsarbeit erhält einen festen Platz: Im Obergeschoss der Feuerwache entstehen Räume für Jugendfeuerwehr, Brandschutzerziehung und Schulungen. Damit wird die neue Wache zugleich ein Ort der Ausbildung, Begegnung und Zukunftssicherung des Feuerwehrwesens.

Bei der Planung wurde besonderer Wert auf sichere und funktionale Abläufe gelegt. Getrennte Zu- und Abfahrten für Einsatzfahrzeuge, moderne Umkleide- und Hygienebereiche sowie eine konsequente Schwarz-Weiß-Trennung sorgen für optimale Bedingungen nach Einsätzen.

Wer im Einsatz Verantwortung für andere übernimmt, braucht dafür auch die richtigen Rahmenbedingungen. Genau die schaffen wir mit diesem Neubau. Die neue Wache ist ein klares Zeichen der Wertschätzung für unsere Feuerwehrleute und Rettungskräfte,

so Oberbürgermeister Daniel Keip.

Auch beim Energieverbrauch ist das Gebäude auf Zukunft ausgerichtet. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, Fußbodenheizung und eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher sorgen für eine moderne und möglichst effiziente Energieversorgung.

Dem heutigen Spatenstich ging eine intensive Vorbereitungs- und Planungsphase voraus. Erste Überlegungen für einen Neubau gab es bereits 2021. 2023 wurden die Planungsbüros beauftragt, im Jahr 2024 die Entwurfsplanung abgeschlossen. Die Baugenehmigung wurde am 23. Januar 2026 erteilt. Nach umfangreichen Artenschutzmaßnahmen und der Umsiedlung von Zauneidechsen konnte das Baufeld im August 2026 endgültig freigegeben werden.

Nun kann gebaut werden. Nach dem aktuellen Bauablaufplan sollen zunächst bis Frühjahr 2027 die Rohbauarbeiten einschließlich Dach erfolgen. Der Innenausbau ist bis Ende 2027 vorgesehen. Die Fertigstellung der neuen Feuer- und Rettungswache ist nach derzeitiger Planung im Frühjahr 2028 vorgesehen.

Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel / René Paul-Peters

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