Der Havelsommer geht vielfältig weiter


Per Slacklines ging es im Vorjahr für Mutige und Schaulustige von der Friedenswarte zum Weinberg. So auch beim Bergfest vom 3. bis 5. Juli 2026. © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt

Der vor vier Wochen mit der Havelkarawane grandios gestartete „Havelsommer“ hat weiterhin viel Abwechslung zu bieten – an diesem Wochenende:

Mittagsmusiken erklingen als kurze Orgelkonzerte in der St. Katharinenkirche, Katharinenkirchplatz 13, täglich von 12:00 – 12:30 Uhr. Eintritt kostenlos.

Zur musikalischen Mittagspause laden auch der Dom zu Brandenburg und verschiedene Organisten mit dem Mittagsklang im Dom zu Brandenburg im Juli montags bis freitags von 13:30 bis 13:50 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 13:30 bis 14:00 Uhr ein. Die Kurzkonzerte finden bei freiem Eintritt statt.

Das Bergfest 2026 sorgt am 3. bis 5. Juli für Vielfalt auf dem Marienberg – ein Fest der Kreativität und Gemeinschaft. Es wird Live-Musik, einen Foodcourt, den Kunstkosmos, eine Shopmeile sowie eine Gesundheitsinsel und Sport geben, darunter Beachvolleyball auf der Freilichtbühne sowie Slacklines zwischen Weinberg und Friedenswarte. Im Zirkuszelt darf gelauscht, gestaunt und getanzt werden, so zum Beispiel, wenn am Samstag um 19:30 Uhr der 60-köpfige Brandenburger Kneipenchor auftritt. Und Sonntag wird das Zelt um 10:00 Uhr zur „Kirche Kunterbunt“. Eintritt frei.

Die 35. Ostdeutsche Meisterschaft im Kanurennsport führt an der Regattastrecke „Beetzsee“ vom 3. bis 5. Juli mehr als 800 Kanusportler aus den ostdeutschen Bundesländern zusammen. Ausgetragen werden Rennen über 200, 500 und 1.000 Meter sowie über die Langstrecken von 2.000 und 5.000 Metern. Für Zuschauerinnen und Zuschauer bietet die Regattastrecke beste Bedingungen. Der Eintritt ist an allen Tagen frei.

„Monroe & Kinski – Wenn Glamour auf Wahnsinn trifft“ wird am 3. und 4. Juli, 20:00 – 22:30 Uhr, in der St. Johanniskirche, Johanniskirchplatz, gezeigt. Zwischen Hollywood-Glamour und Kinski’schem Furor entspinnt sich zum 100. Geburtstag der beiden Diven ein skurriles, tiefsinniges und urkomisches Duell. Eine Show über Genie und Wahnsinn, Ruhm und Rebellion – und ein Jahrhundert voller Geschichten! Eintrittspflichtig.

Rossinis „Stabat Mater“ steht am 5. Juli, 17:00 bis 19:00 Uhr, bei der Sommermusik am Dom im Dialog mit einer Auftragskomposition von Ç. Bazzaz. Dargeboten vom Brandenburger Stadt- und Domchor, den Brandenburger Symphonikern, Sopranistin Pia Davila, Mezzosopranistin Mireille Lebel, Tenor Richard Resch und Bariton Frederic Mörth unter Leitung von Christopher Skilton. Eintrittspflichtig.

Vormerken – Blicke in den Himmel: Am 7. Juli, 20:00 bis 21:30 Uhr, stellt Ulrich Woelk in der St. Johanniskirche „Die Einsamkeit des Astronomen“ und „Der Sommer meiner Mutter“ vor – zwei Romane, in denen sich kosmische Weite und menschliche Erfahrung wechselseitig erhellen. Währenddessen weicht das Licht, das durch die große Glasfront der 2013 renovierten Kirche fällt, allmählich den ersten Sternen. Ein Nachschlag des Literaturfestivals Potsdam. Eintrittspflichtig.

Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt

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