Gedenken an den Volksaufstand am 17. Juni 1953


© Stadt Brandenburg an der Havel

Am 17. Juni 1953 kam es in der Stadt Brandenburg an der Havel zu einem Volksaufstand. Bauarbeiter, Beschäftigte des Schlepperwerkes, Arbeiter des Stahlwerkes und Beschäftigte der Thälmannwerft legten die Arbeit nieder. Tausende von Brandenburgerinnen und Brandenburgern gingen für Freiheit und gegen Unterdrückung auf die Straße.

Eine zentrale Örtlichkeit der Proteste war das damalige Kreisgericht in der Steinstraße 61, das von den Demonstranten gestürmt wurde, die die Freilassung von 42 politischen Gefangenen aus der angeschlossenen Untersuchungshaft erwirkten.

Aus diesem Anlass laden Generalstaatsanwalt Roland Wilkening, Oberbürgermeister Daniel Keip und Walter Paaschen, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Brandenburg an der Havel am Mittwoch, dem 17.06.2026 um 12:00 Uhr in den Innenhof der Generalstaatsanwaltschaft, Steinstraße 61, zu einer Gedenkveranstaltung ein, um der Opfer des Stalinismus und des Leids der Menschen zu gedenken, die damals den Mut hatten, gegen Diktatur und staatliche Willkür aufzubegehren.

Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel

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