Die Landtagsabgeordnete Britta Kornmesser, Abgeordnete für Brandenburg an der Havel, ruft Künstlerinnen und Künstler aus der Havelstadt dazu auf, sich für den Kunstpreis des Landes Brandenburg 2026 zu bewerben. „Brandenburg an der Havel ist eine Stadt mit starker kultureller Identität, engagierten Ateliers, traditionsreichen Kunstschulen und einer lebendigen Szene zeitgenössischer Kunst. Diese kreative Kraft unserer Stadt verdient Aufmerksamkeit weit über die Stadtgrenzen hinaus“, erklärt Kornmesser.
Das Land Brandenburg vergibt den neu konzipierten Kunstpreis in diesem Jahr an professionelle Künstlerinnen und Künstler aller Sparten der bildenden Kunst mit besonderem Bezug zum Land Brandenburg – etwa durch Wohnsitz, Atelier oder künstlerisches Wirken im Land. Insgesamt werden fünf Auszeichnungen vergeben: drei Kunstpreise zu je 10.000 Euro, ein Preis für ein Lebenswerk in Höhe von 15.000 Euro sowie ein Nachwuchsförderpreis über 10.000 Euro. Insgesamt stehen damit 55.000 Euro Preisgeld zur Verfügung.
Für die drei Einzelpreise können sich Künstlerinnen und Künstler direkt bewerben. Bewerbungsschluss ist der 30. April 2026. Die Bewerbung erfolgt digital über das Bewerbungsportal des Landes. Für den Preis für ein Lebenswerk sowie den Nachwuchsförderpreis ist keine eigene Bewerbung vorgesehen; diese werden auf Vorschlag vergeben. Die Preisverleihung findet am 6. September 2026 im Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst – Dieselkraftwerk Cottbus statt.
Kornmesser verweist darauf, dass Brandenburg an der Havel hervorragende Voraussetzungen für künstlerische Entwicklung bietet. Mit der Wredowschen Zeichenschule verfügt die Stadt über eine traditionsreiche Einrichtung der kulturellen Bildung, in der Kinder und Jugendliche in Malerei, Zeichnung, Grafik, Bildhauerei und experimentellem Gestalten ausgebildet werden. Auch die Kinder- und Jugend-Kunst-Galerie „Sonnensegel“ trägt seit Jahren dazu bei, junge Menschen frühzeitig für Kunst und Kreativität zu begeistern. Im Landesprogramm „Klasse:Kunst für Brandenburg“ nehmen in Brandenburg an der Havel regelmäßig Schulklassen teil; wöchentlich erhalten rund 260 Kinder einen vertiefenden Kunstunterricht.
Ein wichtiger Ort für professionelle Gegenwartskunst ist zudem die Kunsthalle Brennabor. In den historischen Brennaborwerken hat sich ein bedeutender Ausstellungsort entwickelt, der bereits zahlreiche Ausstellungen ermöglicht hat und Künstlerinnen und Künstlern aus Brandenburg, Deutschland und dem internationalen Raum eine Bühne bietet. Die Kunsthalle ist damit ein starkes Zeichen dafür, wie Industriegeschichte und kulturelle Zukunft in Brandenburg an der Havel zusammenfinden können.
„Unsere Stadt zeigt, dass Kunst nicht nur in Metropolen zuhause ist. Brandenburg an der Havel verbindet kulturelle Bildung, engagierte Ehrenamtliche, professionelle Ausstellungsorte und kreative Talente. Ich ermutige alle Künstlerinnen und Künstler aus unserer Stadt: Nutzen Sie diese Chance und bewerben Sie sich bis zum 30. April für den Kunstpreis des Landes Brandenburg“, so Kornmesser abschließend.
Direkt zur Bewerbung:
https://mwfk.brandenburg.de/mwfk/de/kultur/kunstpreis-des-landes-brandenburg/#
Quelle: Wahlkreisbüro Brandenburg an der Havel
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