Die Landtagsabgeordnete Britta Kornmesser, Abgeordnete für Brandenburg an der Havel, ruft Gründerinnen und Gründer aus der Havelstadt dazu auf, sich am Gründungspreis Brandenburg 2026 zu beteiligen. Die Bewerbungsphase läuft seit dem 1. April 2026; Einsendeschluss ist der 31. Mai 2026. „Brandenburg an der Havel hat eine lebendige und wachsende Gründungsszene – mit der Technischen Hochschule Brandenburg, dem Technologie- und Gründerzentrum, engagierten Wirtschaftsjunioren und Formaten wie dem Popcorn Pitch. Diese Stärke unserer Stadt sollte beim Gründungspreis Brandenburg sichtbar werden“, erklärt Kornmesser.
Der vom Ministerium für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa des Landes Brandenburg vergebene Preis wird 2026 zum zweiten Mal verliehen. Ausgezeichnet werden Unternehmen in vier Kategorien: Publikumspreis, Existenzgründerin, Unternehmensnachfolge sowie Gründungen mit Migrationsgeschichte. Das Preisgeld beträgt 4.000 Euro pro Kategorie. Die Preisverleihung findet am 2. September 2026 in der Biosphäre Potsdam statt.
Teilnahmeberechtigt sind Gründerinnen und Gründer, deren Unternehmen seinen Betriebssitz im Land Brandenburg hat, deren Gründung in den Jahren 2021 bis 2024 erfolgt ist, die erfolgreich am Markt tätig sind und die als Einzelunternehmerin oder Einzelunternehmer beziehungsweise als geschäftsführende Gesellschafterin oder geschäftsführender Gesellschafter auftreten.
Zudem soll das Geschäftsmodell Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigen – ausdrücklich genannt werden ökologische, ökonomische und soziale Kriterien. Der Wettbewerb ist branchenoffen; Bewerbungen sind auch in mehreren Kategorien möglich.
Auch die Anforderungen der Online-Bewerbung sind klar beschrieben: Der Bewerbungsbogen umfasst unter anderem allgemeine Angaben, eine Unternehmensdarstellung, Unternehmensdaten, Angaben zu Marketing, Nachhaltigkeit, Arbeits- und Gesundheitsschutz, ehrenamtlichem Engagement, Sonstigem, Datei-Uploads sowie die Einwilligung zur Datenverarbeitung. Abgefragt werden beispielsweise Unternehmenszweck, Unternehmensziele, Alleinstellungsmerkmale, Kooperationen, der Gründungsprozess, unternehmerische Erfolge der vergangenen zwei Jahre und innovative Leistungen des Unternehmens.
Zur Bewerbung gehört außerdem ein Nachweis der Unternehmensgründung, etwa durch Handelsregisterauszug, Gewerbeanmeldung, steuerliche Anmeldung beim Finanzamt oder vergleichbare Dokumente. Zusätzlich können ein Bewerberfoto und ein Firmenlogo hochgeladen werden. Nach Angaben der Wettbewerbswebsite speichert der Browser den Bearbeitungsstand des Formulars bei Bedarf für maximal 15 Tage, sodass das Ausfüllen unterbrochen und später fortgesetzt werden kann. Wichtig ist: Als abgegeben gilt die Bewerbung erst nach dem Absenden des vollständigen Bewerbungsbogens.
Wer sich bewirbt, nimmt automatisch auch am Publikumspreis teil und erklärt sich bereit, das eigene Unternehmen am Tag der Preisverleihung in einer Kurzpräsentation vorzustellen. Nach Bewerbungsschluss prüft das Wettbewerbsbüro die Unterlagen auf Vollständigkeit; falls etwas fehlt, können Unterlagen nachgereicht werden. Alle Bewerberinnen und Bewerber erhalten nach dem 31. Mai 2026 eine Einladung zur Preisverleihung per E-Mail; zusätzlich ist eine persönliche elektronische Anmeldung zur Veranstaltung erforderlich.
Kornmesser verweist darauf, dass Brandenburg an der Havel für Gründungsinteressierte bereits heute wichtige Anlaufstellen bereithält. Der Gründungscampus beziehungsweise das Zentrum für Gründung und Transfer der Technischen Hochschule Brandenburg begleitet Gründungsinteressierte bei Themen wie Selbstständigkeit, Innovation, Startup, Finanzierung und Coworking; die Hochschule beschreibt sich selbst als Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um Gründung und Transfer. Das Technologie- und Gründerzentrum Brandenburg an der Havel bietet Gründungsberatung, Betreuung, Förderinformationen, günstige Mietkonditionen in der Anfangsphase sowie einen Lotsendienst an.
Hinzu kommen lokale Netzwerke und Formate, die Unternehmertum in der Stadt sichtbar machen. Die Wirtschaftsjunioren Brandenburg an der Havel verstehen sich ausdrücklich als Netzwerk für Gründer, Unternehmer, Nachfolger und Führungskräfte. Der Popcorn Pitch, organisiert von der Havel Valley Community, bringt Start-ups, Innovatorinnen und Innovatoren sowie Interessierte in Brandenburg an der Havel zusammen und verbindet Pitches mit Networking, Vorträgen und Unterstützung etwa durch Pitch-Training oder Marketinghilfe.
„Gerade Brandenburg an der Havel zeigt, was möglich ist, wenn Hochschule, Gründerzentrum, Wirtschaft und engagierte Netzwerke zusammenwirken. Wer in unserer Stadt gegründet hat oder eine Nachfolge erfolgreich gestaltet, sollte die Chance nutzen und sich bis zum 31. Mai bewerben. Der Gründungspreis kann gute Ideen aus Brandenburg an der Havel landesweit sichtbar machen“, so Kornmesser abschließend. Die Bewerbung ist online über die Website des Gründungspreises Brandenburg möglich.
Weitere Infos zum Gründungspreis unter: https://gruendungspreis-brandenburg.de/
Quelle: Copyright: Wahlkreisbüro Britta Kornmesser
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