Die erste Kinder- und Jugendsprechstunde mit Oberbürgermeister Daniel Keip fand bei strahlendem Sonnenschein im Skatepark in Hohenstücken statt.
„Das war ein richtig guter Auftakt. Ich wollte – und werde weiterhin – mit den Kindern und Jugendlichen dort ins Gespräch kommen, wo sie sich regelmäßig aufhalten. Der Skatepark war zum Start perfekt. Es herrschte eine lockere, aufgeschlossene Gesprächsatmosphäre und es entstanden immer wieder neue Gruppen, mit neuen Ideen, Hinweisen und Fragen,“
fasste der Gastgeber nach zwei Stunden äußerst zufrieden zusammen.
Die Schar der 9- bis 24-jährigen Gesprächspartner war auf Mountainbikes, BMX, Tret- und E-Rollern, Skateboards und Inline-Skates angereist. Das Gesprächsinteresse wechselte stets mit aktiven Phasen im Parcours, schließlich wollten alle dem Stadtchef auch zeigen, was sie draufhaben. Rasant ging es über die Rampen und Hindernisse und nicht selten mit spektakulären Sprüngen in die Luft. Zwischenzeitlich wurde der Oberbürgermeister immer wieder gern vereinnahmt, um ihm bei Führungen durch den Skatepark auf Fehler, Abnutzungen und Gefahrenstellen hinzuweisen oder mögliche Erweiterungen ins Gespräch zu bringen. Dabei wurden neue moderne Hindernisse ebenso angesprochen wie eine Unterstellmöglichkeit bei Regen und die schon oft gewünschte Beleuchtung.
Bei letzterer sieht Daniel Keip eine gute Umsetzungsmöglichkeit,
„wenn wir auf teure Kabelschächte und -anschlüsse verzichten und stattdessen auf Solarpaneel-LED-Lampen mit Schalter setzen. Die können bei Bedarf eingeschaltet werden, leuchten zwei, drei Stunden und dann muss in der Regel sowieso Ruhe im Wohngebiet sein.“
Diese Idee wurde durchweg als gut befunden.
Pragmatisch auch der Denkansatz für eine Unterstellmöglichkeit:
„Ich werde den Chef der Verkehrsbetriebe fragen, ober wir hier nicht ein ausgedientes Wartehäuschen einer Bushaltestelle aufstellen können. Oder wir machen uns die Objekte zunutze, die ungenutzt auf dem Packhof stehen,“
so der Oberbürgermeister.
Um die Betonteile der Skateanlage wieder korrekt auszurichten oder auszubessern, setzt Daniel Keip auf Kontakte durch die alljährliche Betonkanuregatta auf dem Beetzsee,
„da ist die große Betonwirtschaft vertreten und kann vielleicht helfen. Ansonsten haben wir in unserer Stadt ja auch ein Betonwerk. Und einen Topf Farbe, den kann ich euch gern zur Verfügung stellen, wenn ihr gewillt seid, selbst anzupacken. Das ist mir immer am liebsten, weil man auf eigene Sachen immer besser achtet.“
Aufgenommen wurden schließlich noch die Hinweise zum Aufstellen einer Fahrradreparaturstation sowie zum Erneuern und Erweitern der Beschilderung im Skatepark, damit jedem einleuchtet, wer dort was wann tun kann.
Termin und Ort der nächsten Kinder- und Jugendsprechstunde werden rechtzeitig bekanntgegeben.
Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt

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