Der letzte DDR-Oberbürgermeister der Havelstadt ist beigesetzt


Trauergebinde für Klaus Mühe © Bestattungen Dieckmann

Mit einem Trauergesteck hat die Stadt Brandenburg an der Havel den letzten Weg des letzten DDR-Oberbürgermeister der Havelstadt, Klaus Alfons Mühe, begleitet. Er war am 22. Februar 2026 im Alter von 84 Jahren gestorben und ist am 23. März auf dem Friedhof in Rogäsen beigesetzt worden.

Klaus Mühe, Jahrgang 1941, war ursprünglich im Stahlwerk tätig, in der Jugendorganisation FDJ engagiert und früh in die Sozialistische Einheitspartei Deutschland (SED) eingetreten. So kam er in die SED-Bezirksleitung, wurde Stellvertreter von Oberbürgermeisterin Elvira Lippitz und im Dezember 1985 ihr Nachfolger.

Die am 11. Mai 1988 in der Stadt Brandenburg an der Havel besiegelte Städtepartnerschaft mit Kaiserslautern trägt seine Unterschrift, wie auch die am 27. April 1989 geschlossene Partnerschaft mit Magnitogorsk.

Ab dem Wendeherbst 1989 überließ er seinem Stellvertreter kommissarisch die Amtsgeschäfte, bis aus der Kommunalwahl im Mai 1990 Helmut Schliesing als erster frei gewählter Oberbürgermeister hervorging.

Quelle: Stadtverwaltung Brandneburg


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