Stadion am Quenz: Deutlicher Baufortschritt beim neuen Kunstrasenplatz erkennbar



Friedhelm Ostendorf im Gespräch mit Steffen Scheller.

Der Wunsch-Zeitplan war ambitioniert, als vor neun Monaten beim ersten Spatenstich für den neuen Kunstrasenplatz die Fertigstellung für den Sommer 2025 vorhergesagt wurde. Beim Baustellenbesuch von Oberbürgermeister Steffen Scheller am heutigen Freitagvormittag räumt Friedhelm Ostendorf, Vorstandsvorsitzender des BSG Stahl Brandenburg e.V., ein:

Es dauert noch ein bisschen.

Die Vorplanungen und -arbeiten waren aufwendiger als gedacht,

doch seit einigen Tagen geht es richtig los,

versichert der Vereinschef. Das war vor Ort auch deutlich zu sehen, wenngleich sich abermals eine kleine Umplanung ergeben hat. Nachdem der Platz anfangs wegen der straßenseitigen Druckwasserleitung von Neuendorf nach Osten verschoben werden musste, muss er nun auch gen Norden neu ausgerichtet werden, um das Wurzelwerk einer Baumreihe zu schonen. Dafür wandert die Anlage etwa drei Meter Richtung Hauptplatz, wofür ein Zaun umgesetzt werden muss. Das sei baumschonenender und kostengünstiger, als im Zuge der notwendigen seitlichen Drainage mit Wurzelsperren arbeiten zu müssen. Als Fertigstellungstermin wird gegenwärtig der 14. November 2025 benannt.

Der Vorfreude konnte die Verzögerung dennoch nichts anhaben,

und wenn wir einen Tag nach dem 74. Vereins-Geburtstag den Spatenstich hatten, können wir voraussichtlich pünktlich zum 75. Geburtstag im November 2025 das Ergebnis feiern.

Letzteres hatte Friedhelm Ostendorf im November so beschrieben:

Ein moderner Kunstrasenplatz ist eine Investition in die Gemeinschaft und die Jugend. Hier wird Teamgeist und Pünktlichkeit trainiert. Ich freue mich auf die ersten Spiele unserer Mannschaft auf diesem Platz und auf alle Vereine, die ihn nutzen wollen.

Oberbürgermeister Steffen Scheller zählte damals wie heute zu denjenigen, die sich auf den zusätzlichen Kunstrasenplatz in der Stadt freuen:

Wir haben alle auf einen zusätzlichen Kunstrasenplatz gehofft und die durch den Landessportbund aufgezeigte Fördermöglichkeit hat gezeigt, wie wichtig das Zusammenspiel von Stadtsportbund, Fußballverein und Stadtverwaltung waren. Wichtig ist, dass in Kürze ein langlebiger, gut bespielbarer Platz herauskommt, den auch andere Fußballvereine der Stadt nutzen können.

Im Entstehen ist ein 90 mal 56 Meter großer Kunstrasenplatz anstelle des südlichen Trainingsgeländes des Vereins. Möglich machen ihn Fördermitteln in Höhe von 800.000 Euro, wobei es sich um Restmittel aus dem Förderprogramm Goldener Plan handelt. 300.000 Euro steuert die Stadt Brandenburg an der Havel bei. Die BSG Stahl ist mit Eigenmitteln und Eigenleistungen dabei. Auch ein Sanitär- und Umkleidebereich für Gastvereine ist geplant. Der Stadtsportbund übernimmt für den Kunstrasenplatz – wie auch für andere kommunale Sportstätten – die koordinierende Rolle bei der Vergabe von Nutzungsrechten im Auftrag der Stadt Brandenburg an der Havel.

Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt

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Lars Bauer erläuterte den Gästen das Baugeschehen.
Einiges Metall steckt im Boden, vor allem aber jede Mange eisenhaltige Schlacke, was zu einer kostenintensiven baubegleitenden Munitionsbergung führt.
Wegen dieser Baumreihe rückt der Kunstrasenplatz etwas näher an den Hauptplatz.
Das alte Gebäude, in dem sich WCs und der riesige Schaltschrank der einstigen Flutlichtanlage befinden, ist abrissreif. Die Idee, ihn als Sanitärtrakt zu ertüchtigen, ist wohl vom Tisch. Eine Containerlösung ist einfacher, moderner und kostengünstiger.

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