Konzept zur Förderung touristischer E-Mobilität in der Havelregion vorgestellt

©Stadt Brandenburg an der Havel

Vergangene Woche fand im Technologie- und Gründerzentrum eine richtungsweisende Infoveranstaltung statt, bei der das neue Konzept zur Förderung und zum Ausbau der touristischen E-Mobilität in der Havelregion mit Booten und Schiffen vorgestellt wurde. Rund 50 Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen Wassertourismus, Städteplanung und Wirtschaftsförderung nahmen teil. Das Konzept wurde vom WIR-Netzwerk (Havelseen-Wassertouristischer Verbund aus Brandenburg an der Havel, Werder, Potsdam, Schwielowsee, Groß Kreutz) und der LAG Fläming bei der Firma Inspektour in Auftrag gegeben.

Die städtische Wirtschaftsförderung betonte die Bedeutung der Initiative:

Der Übergang zur E-Mobilität ist eine ökologische Notwendigkeit, um auf die Herausforderungen des Klimawandels zu reagieren. Die Havelregion zwischen Potsdam und Havelberg kann zu einem Vorreiter für umweltfreundliche Mobilität auf dem Wasser werden. Der Tourismus in Brandenburg an der Havel würde zusätzlich gestärkt werden, da die Nachfrage der Gäste nach einem nachhaltigen und naturverbundenen Urlaub weiterwächst.

Die Veranstaltung, die in einem transparenten Dialog zwischen Marina-Betreibern, Bootsbauern, touristischen Verbänden und Kommunalvertretern durchgeführt wurde, zielte darauf ab, künftige Anforderungen und Lösungen für eine emissionsarme Mobilität zu klären. Vorgestellt wurden zentrale Ergebnisse einer umfassenden Analyse, darunter eine SWOT-Analyse der Region, Markt- und Trendbewertungen sowie konkrete Starterprojekte.

Zu den übergeordneten Zielen des Konzepts gehören:
• Aufbau einer flächendeckenden, kompatiblen E-Ladeinfrastruktur,
• Erhöhung der Nutzung von E-Mobilität in der Region,
• Verbesserung der touristischen Infrastruktur,
• Förderung nachhaltiger Kooperationen,
• Berücksichtigung von Umwelt- und Naturschutzaspekten,
• Ausbau digitaler Lösungen und die Schaffung eines zentralen Umsetzungsmanagements.

Das Konzept wird nach den zahlreichen Anregungen aus der Veranstaltung weiter ausgearbeitet. Die Finalversion wird voraussichtlich Ende des Jahres veröffentlicht.

Quelle: ©Stadt Brandenburg an der Havel

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