Vortrag über die Ergebnisse der archäologischen Untersuchung des Neustädtischen Marktes am 09.04.26


Der aufgebuddelte Neustädtische Markt 1996.

Ergebnisse der archäologischen Untersuchung des Neustädtischen Marktes in den Jahren 1995 bis 1997 werden bei einem Vortrag am Donnerstag, 9. April, 18:30 Uhr, im Großen Ausstellungsraum im Paulikloster vorgestellt.

Der Neustädtische Markt, seit der Stadtgründung das politische und wirtschaftliche Herz der Neustadt, wurde im April 1945 in seinem südlichen Teil zusammen mit dem Neustädtischen Rathaus zerstört. Nach Abschluss der archäologischen Untersuchung 1995 bis 1997 wurde die Fläche für mehrere Jahre nicht verfüllt und erlangte als das „Brandenburger Loch“ eine zweifelhafte überregionale Bekanntheit.

Im Rahmen des Vortragsprogramms des Historischen Vereins Brandenburg (Havel) werden Wolfgang Niemeyer und Joachim Müller erstmals einen detaillierten Überblick über die Ergebnisse dieser archäologischen Untersuchung geben. Die enorme Dichte an Befunden umfasst eine Spanne von der Urgeschichte über frühe Marktbauten und Fahrspuren zu intensiv genutzten Freiflächen des Marktbetriebs mit fliegenden Bauten, Imbissbuden, ersten Pfostenbauten.

Die Überbauung des Platzes mit massiven Bauten begann im Mittelalter, zuerst mit dem Rathaus, einem Kaufhaus, mittelalterlichen und neuzeitlichen Kellern und einer immer weiter verdichteter Bebauung mit privaten Wohn- und Geschäftshäusern.

Der Eintritt ist frei. Nichtmitglieder werden um eine Spende gebeten.

Quelle: Stadtverwaltung Brandenburg © Archiv Denkmalamt / Joachim Müller

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