
Fahrplan der „Havelfee“ vom 05.06. bis 21.06.26
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Sieg der BSG Stahl II gegen Geltow - Einige Möglichkeiten weggelassen
Am Sonntag hatten die 2. Männer der BSG Stahl Brandenburg erneut Heimrecht in der Kreisoberliga Havelland, zu Gast war die SG Geltow, angesiedelt im Mittelfeld, fernab von akuten Abstiegssorgen. Allerdings kassierten die Geltower vier Tage zuvor eine 0:8-Klatsche gegen den neuen Tabellenführer RSV Eintracht U23. Von einer Verunsicherung war zunächst aber nichts zu spüren.
Beide Teams begegneten sich zunächst auf Augenhöhe, versuchten ihren Rhythmus zu finden. Mit ihren ersten guten Offensivaktion gingen die Gastgeber in der 10. Minute in Führung. Über eine guten Kombination kam Janno Brunsing im rechten Strafraum an den Ball, sah den besser postierten Ben Beckmann, der sich gegen seinen Gegenspieler durchsetzte und überlegt zum 1:0 abschloss. Ein gut heraus gespielter Treffer. Fast im Gegenzug der Ausgleich. Nach einer Ecke der Gäste, strich der Ball knapp am rechten Pfosten (13.) vorbei.
Danach bekam die Stahl-Elf die Partie immer besser in den Griff. Bis auf eine Doppelchance in der 27. Minute, als Wendt zweimal retten musste, hielt man die SG-Kicker erfolgreich in Schach. Die Platzherren setzten immer wieder Akzente im Angriff und dafür war in erster Linie Jonas Günther verantwortlich. Er zeigte viel Spielfreude, setzte seine Mitspieler ein oder versuchte es selbst. Er scheute auch nicht vor spektakuläre Aktionen, wie mit einem Schuss von der Mittellinie, weil der Gästekeeper Sebastian Diehl weit vor seinem Kasten stand oder mit einem Fallrückzieher ebenfalls an der Mittellinie, um einen Angriff schnell einzuleiten.
In der 14., 27. und 40. Minute fand Günther jeweils seinen Meister in Diehl, wie auch Adrian Lack (23.). Dazu kamen noch einige Versuche, die nur denkbar knapp ihr Ziel verfehlten. In der 38. Minute schien dann das 2:0 aber fällig zu sein, als sich Jonas Günther wieder einmal durch die SG-Abwehr tankte, auf Leonard Koppe ablegte, der anstatt entschlossen aus vier Meter Entfernung abzuschließen, nur einen „Rückpass“ auf Diehl zustande bekam. Kurz vor der Pause konnte Beckmann, nach einer erneut guten Kombination, das längst fällige 2:0 erzielen. Mit diesem Zwischenstand konnten die Geltower noch sehr zufrieden sein.
Doch die Gastgeber wollten an diesem Tag nichts mehr anbrennen lassen, legten mit dem
Wiederbeginn entschieden nach. Nach einem Eckball jagte Luca Bischof den Ball kompromisslos zum 3:0 in die oberen Maschen (47.). Wenig später setzte Günther erneut zu einem Solo an, blieb aber erneut an Torhüter Diehl hängen (50.). Kurz darauf machte er das, was ihm an diesem Tag am besten gelang, er bereitete einen Treffer vor. Diesmal nutzte Koppe entschlossen seine Möglichkeit, erhöhte auf 4:0 (53.).
Danach stellten die Brandenburger das Fußballspielen nicht ein, nutzten aber die vorhandenen Möglichkeiten nicht. Die Gäste bemühten sich um den Anschluss, öffneten ihre Abwehr, aber die entstandenen Räume wussten die Gastgeber nicht zu nutzen. Entweder bekamen die Geltower gerade noch einen Fuß dazwischen, oder die Chancen verpufften durch schlechte Abspiele bzw. falsche Entscheidungen. Wie aus dem Nichts fiel nach einer Stunde das 1:4, als die Abwehr nicht entschieden eingriff und Julian Bocian Stahltorhüter Wendt aus acht Metern keine Abwehrchance ließ. Die Geltower hatten dann noch zwei Möglichkeiten. Der eine Schuss ging haarscharf (73.) vorbei und kurz vor dem Abpfiff stellte Richard Schreiber den 2:4-Endstand her.
Die Gegentore waren zwar ärgerlich, doch zurück bleibt ein guter Eindruck der 2. Stahl-Elf, die über weite Strecken den Gegner beherrschte und mit etlichen guten Offensivszenen glänzte. Trainer Steffen Sgraja zeigte sich ebenfalls sehr erfreut über den Auftritt seiner Mannschaft: „Wir haben einige Zeit gebraucht, um ins Spiel zu finden, dann aber gezeigt, wer Chef im Ring ist. Bei besserer Chancennutzung hätten wir zur Pause schon deutlicher führen müssen. Wir haben kaum etwas zugelassen, der Gegner macht dann in der zweiten Hälfte aus drei Chancen, zwei Tore. Aber was soll’s, das war ein gutes Spiel der Jungens.“
Quelle: BSG Stahl Brandenburg e.V.

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