Brandenburgs Brunnen begrüßen den Frühling


Bürgermeister Michael Müller und Brandenburgs Brunnenbeauftragte Vera Czichy am sogenannten Bürgermeisterbrunnen auf dem Platz an der Ecke Brielower Straße und Werner-Seelenbinder-Straße. © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt

Das seit etwa 500 Jahren gesungene Volkslied „Wenn alle Brünnlein fließen“ sollte in Brandenburg an der Havel in diesem Frühjahr wieder beherzt gesungen werden können.

Die Trockenzeit des Vorjahres aufgrund mehrerer Defekte an verschiedenen Brunnenanlagen sollte zeitnah überwunden sein.

Für die Brunnensaison 2026 hat die beauftragte Wartungsfirma bereits im März mit den Vorbereitungsarbeiten begonnen, wenngleich sich immer noch ein paar Frostnächte abzeichneten. Bei Nachttemperaturen länger unter 0 Grad werden die Brunnen nicht angeschaltet und mit Wasser befüllt, da ansonsten die Technik Schaden nehmen kann,

erklärt Vera Czichy, die seit Mai 2025 die neue „Brunnenbeauftragte“ im Amt für Abfallwirtschaft, Bodenschutz und Grünflächen ist.

Mit erfolgter Reinigung der Brunnen konnten diese nun zum Monatsende März in Betrieb genommen werden, wozu der Brunnen am Altstädtischen Markt und am Walther-Rathenau-Platz sowie der Skulpturenbrunnen am Trauerberg und der sogenannte Bürgermeisterbrunnen an der Ecke Brielower Straße und Werner-Seelenbinder-Straße zählen. Das Wasserspiel des Fritze-Bollmann-Brunnens gesellte sich am 1. April hinzu.

Der Froschbrunnen im Humboldthain ist letzte Woche abgedichtet worden und wird derzeit auf Dichtigkeit geprüft. Bleibt das Wasser im Becken, kann der massive Frosch im April mit Hilfe unseres Bauhofes installiert werden. Dieser Brunnen entzückt immer viele Kinder,

so Bürgermeister Michael Müller.

Besonders freue ich mich, dass der im Jahr 2023 stillgelegte Brunnen am Paul-Kaiser-Reka-Platz dieses Jahr wieder reaktiviert wird, nachdem bereits im Vorjahr die Fugen saniert, eine neue Pumpe sowie ein Druckverteilerbalken eingebaut, rund zwölf Meter Druckleitungen, ein zwanzig Meter langes Stromkabel neu verlegt und ein neuer Schaltschrank montiert worden waren. Aktuell werden noch letzte Pflasterarbeiten bewältigt, um den ungeordneten Ablauf des Wassers zu verhindern.

Ebenso finden noch Reparaturarbeiten an der Brunnenanlage am Südaufgang des Marienbergs statt, wovon alle vier Brunnen – das Goldfischbecken, der Kleeblattbrunnen, die Muschelgrotte und der Rosenhaag-Brunnen – betroffen sind. Sie werden über einen Wasserstrang versorgt und über ein gemeinsames, instandgesetztes Rohrsystem entwässert, wofür es noch Restarbeiten an der neuen Anbindung bedarf.

Eine Erledigung in der Woche nach den Osterferien ist das Ziel,

so Vera Czichy.

Für den Betrieb sowie die Pflege und Wartung der Brunnen stellt die Stadt jährlich circa 140.000 Euro bereit.

Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt

Weitere Nachrichten

Cookie Consent mit Real Cookie Banner