Beelitzer Museen öffnen am Samstag zu Feuer und Flamme


Foto: Stadt Beelitz

Auch Fotoausstellung lädt zum Eintauchen in die Stadtgeschichte

Am Samstag feiern die mittelmärkischen Museen zum 22. Mal ihren Saisonabschluss mit der großen Aktion „Feuer und Flamme“. Von 13 bis 18 Uhr sind auch die Wassermühle und die Posthalterei in Beelitz geöffnet. In der Wassermühle in der Mühlenstraße 35 entführt die Mär-Erzählerin Madana in die Welt der Märchen. Zudem könne kleine und große Museumsgäste auf dem Hof am Nachmittag Stockbrot über der Feuerschale backen. Und auch die historische Mühlentechnik, die sich über mehrere Stockwerke erstreckt, ist für die Besucherinnen und Besucher erlebbar.

In der Posthalterei (Poststr.15) erhalten die Gäste ein Gefühl dafür, wie sich das Reisen im 19. Jahrhundert gestaltete, als die Postkutsche noch das Verkehrsmittel der Wahl war. Die Passagierstube und viele weitere Räume des klassizistischen Baus versetzen die Besucher zurück in das 18. und beginnende 19. Jahrhundert.

Die Ausstellung „Gesichter.Orte.Spuren.“ in der Poststraße 29 ist ebenfalls geöffnet und entführt mit mehreren Hundert Fotos in das Beelitz des beginnenden 20. Jahrhunderts. Einmalige Einblicke in den Alltag des Ackerbürgerstädtchens vermitteln einen Eindruck vom Leben der damaligen Stadtbevölkerung. Wer Gebäude oder Personen wiedererkennt, kann seine Informationen zudem direkt vor Ort auf Postkarten schreiben und so selbst zur Erforschung der Stadtgeschichte beitragen.

Die Beelitzer Museen bilden gemeinsam mit den Einrichtungen aus Seddiner See und Michendorf die Museumsroute 2 von „Feuer und Flamme“. Die Aktion des Landkreises hat in den vergangenen 21 Jahren rund 100.000 Besucherinnen und Besucher in die Museen im Fläming und im Havelland gelockt. Insgesamt beteiligen sich in diesem Jahr 53 Einrichtungen. Der Eintritt ist überall kostenlos.

Quelle: Stadt Beelitz

Foto: Stadt Beelitz
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