Quenzbrücke: Vollsperrung vom 7. bis 19. September 2026 – Stadt informiert über Umleitungen


Die Quenzbrücke – eine Großbaustelle. © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt

Im Zuge des Neubaus der Quenzbrücke ist – wie bereits angekündigt – eine Vollsperrung der Brücke vom 7. bis einschließlich 19. September 2026 erforderlich. Die Sperrung gilt für den gesamten Verkehr, also auch für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende.

Die Sperrung wird bereits in den frühen Morgenstunden des 7. September eingerichtet. Zum morgendlichen Berufsverkehr müssen daher bereits die ausgeschilderten Umleitungsstrecken genutzt werden.

Wichtig: Die beiden Ab- und Auffahrten zum Quenzweg sind von der Vollsperrung nicht betroffen.

Warum ist die Vollsperrung notwendig?

Für den im Auftrag des Wasserstraßenneubauamtes Magdeburg durchzuführenden Neubau der Quenzbrücke werden nördlich der bestehenden Brücke Baugruben hergestellt und durch Spundwände gesichert. Die hierfür notwendige Rückverankerung muss aufgrund der örtlichen Baugrundverhältnisse angepasst werden.

Die erforderlichen Horizontalanker werden deshalb nun quer zur Straßenachse in offener Bauweise eingebaut und mit den derzeit neben dem vorhandenen Brückenbauwerk hergestellten Spundwänden verbunden. Für diese Arbeiten ist eine sichere Verkehrsführung unter laufendem Verkehr nicht möglich, sodass die Vollsperrung erforderlich ist.

Umleitung für den Fahrzeugverkehr

Der Fahrzeugverkehr wird in beiden Fahrtrichtungen über folgende Strecke geführt:

B102 (Zentrumsring) – August-Bebel-Straße – Gördenallee – Quenzweg – Plauer Landstraße

Die Umleitungsstrecke wird entsprechend ausgeschildert.

Alternative für Radfahrende

Radfahrende können während der Sperrung insbesondere den Radweg entlang des Silokanals nutzen. Von dort bestehen mehrere Möglichkeiten zur Weiterfahrt:

  • über die Eisenbahnbrücke zur Spittastraße und weiter zur B102 (Zentrumsring),
  • über die August-Sonntag-Straße in Richtung Magdeburger Landstraße oder
  • bei Bedarf weiter bis zur Gördenbrücke.

Mehr Verkehr auf der Umleitungsstrecke – bitte zusätzliche Fahrzeit einplanen

Durch die Vollsperrung ist insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten mit einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen auf den Umleitungsstrecken zu rechnen. Staus und längere Fahrzeiten lassen sich trotz vorbereitender Maßnahmen voraussichtlich nicht vollständig vermeiden.

Die Lichtzeichenanlagen an den Knotenpunkten Fontanestraße/August-Bebel-Straße sowie August-Bebel-Straße/Gördenallee sind technisch in der Lage, auf Rückstau zu reagieren und Grünphasen entsprechend zu verlängern. Auch diese Anlagen verfügen – wie die Kreuzungen selbst – nur über eine begrenzte Leistungsfähigkeit.

Die Stadt empfiehlt deshalb allen Verkehrsteilnehmenden, insbesondere im Berufsverkehr deutlich mehr Fahrzeit einzuplanen und – soweit möglich – alternative Routen oder andere Verkehrsmittel zu nutzen.

Verkehrssituation wird laufend beobachtet

Die Straßenverkehrsbehörde wird die Verkehrsentwicklung während der Vollsperrung aufmerksam beobachten und bei Bedarf kurzfristige Handlungsoptionen prüfen und umsetzen.

Auch das im Auftrag der Stadt Brandenburg an der Havel für die Wartung der Lichtzeichenanlagen zuständige Unternehmen ist über die besondere Verkehrssituation informiert und kann bei technischen oder verkehrlichen Erfordernissen kurzfristig reagieren.

Die Stadt bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen und um gegenseitige Rücksichtnahme während der Bauzeit.

Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt

Die Umleitung. © Stadt Brandenburg an der Havel

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