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Jetzt noch Nistkästen reinigen – für gesunde Jungvögel im kommenden Frühjahr
Wenn über den Sommer heimische Vögel wie Meisen, Spatzen oder Kleiber ihre Jungen großziehen, sammelt sich in den Nistkästen nicht nur das Nistmaterial, sondern auch Kot, Parasiten und manchmal sogar tote Jungvögel. Bleiben diese Rückstände über den Winter im Kasten, können sie die nächste Brut gefährden – etwa durch Vogelflöhe, Milbenbefall oder Schimmel. Eine Reinigung ist daher wichtig. „Eine saubere Nisthöhle bietet optimale Bedingungen für die kommende Brutsaison und erhöht die Chance, dass Vögel den Kasten erneut beziehen“, erklärt der Vogelexperte Dr. Heiko Schumacher, Leiter des Geschäftsbereichs Biodiversität bei der Heinz Sielmann Stiftung.
Doch wann genau ist der richtige Zeitpunkt für eine Reinigung? „Der September und frühe Oktober bieten sich für die Reinigung der Nistkästen an, weil die Brutsaison dann vorbei ist und in der Regel noch keine Wintergäste wie der Siebenschläfer oder die Haselmaus eingezogen sind“, sagt Schumacher. Denn was kaum bekannt ist: Auch außerhalb der Brutzeit erfüllen Nistkästen eine wichtige Funktion. Sie bieten Vögeln, Kleinsäugern und manchen Insekten einen geschützten Unterschlupf in der kalten Jahreszeit. Besonders Meisen, Spatzen und Zaunkönige nutzen Nistkästen in kalten Nächten häufig als Schlafquartier, vor allem wenn natürliche Unterschlüpfe knapp sind.
Nistkästen richtig reinigen – so geht’s!
Die Reinigung von Nistkästen ist einfach: Vor dem Abhängen sollte man zunächst vorsichtig anklopfen, um sicherzugehen, dass sich nicht bereits ein tierischer Untermieter im Kasten befindet. Zum Öffnen genügen bei den meisten Modellen wenige Handgriffe. Es empfiehlt sich, Handschuhe und Atemschutzmaske zu tragen, um sich vor Keimen und möglichen Parasiten zu schützen. Das alte Nistmaterial sollte vollständig entfernt und im Hausmüll entsorgt werden. Keinesfalls gehört es auf den Kompost, da sich dort Krankheitserreger verbreiten können.
Grober Schmutz lässt sich mit einer trockenen Bürste gut entfernen. Bei starkem Befall kann warmes Wasser zur Reinigung verwendet werden. Auf den Einsatz von chemischen Reinigungsmitteln, Desinfektionssprays oder Insektiziden sollte unbedingt verzichtet werden.
Keine feuchten Nistkästen aufhängen
Anschließend sollte der Kasten gründlich trocknen, bevor er wieder verschlossen wird, um Schimmelbildungzu vermeiden. Sehr feuchte Kästen sollten ruhig ein paar Tage bei geöffneter Klappe durchtrocknen. Besonders empfehlen sich Nistkästen mit kleinen Löchern im Kastenboden. Das begünstigt die Trocknung und sorgt auch während der Brutzeit für eine gute Belüftung des Innenraums. Zum Abschluss lohnt sich ein Blick auf den Zustand des Kastens: Risse, lockere Schrauben oder morsche Holzteile sollten repariert oder ersetzt werden.
„Auch wenn mit den meisten Nistkästen keine Vogelarten gefördert werden können, die auf der Roten Liste gefährdeter Arten stehen, tragen sie dennoch zum Erhalt der heimischen Vogelwelt bei. Sie bieten vor allem auch die Gelegenheit, Vögel im eigenen Garten zu beobachten und Kinder für den Vogelschutz zu sensibilisieren“, sagt Schumacher.
HINTERGRUND
Nistkästen der Heinz Sielmann Stiftung
Die Heinz Sielmann Stiftung engagiert sich aktiv für den Schutz und die Förderung heimischer Vogelarten. Ein wichtiger Teil dieser Arbeit ist die Wiederherstellung und Aufwertung passender Lebensräume. Dazu gehört unter anderem auch das Anbringen von Nistkästen in den Biotopen und auf den Flächen der Heinz Sielmann Stiftung. Daneben trägt die Stiftung mit ihren naturschutzfachlichen Maßnahmen dazu bei, das Angebot an natürlichen Nisthöhlen, die in der Kulturlandschaft immer seltener werden, zu verbessern.
Beispiel Wiedehopf: Ein Zuhause für den „Vogel mit der Federhaube“
In den Sielmanns Naturlandschaften Brandenburg wie zum Beispiel der Döberitzer Heide und Wanninchen setzt sich die Stiftung gezielt für den Erhalt des Wiedehopfes, des „Vogels des Jahres 2022“, ein. Als Höhlenbrüter ist die deutschlandweit als gefährdet eingestufte Art auf vorhandene Brutplätze wie alte Spechthöhlen, Mauerspalten oder Baumhöhlen angewiesen, die oft fehlen.
Durch das Ausbringen spezieller Nisthilfen und einer kontinuierlichen, naturschutzfachlichen Landschaftspflege konnte die Wiedehopf-Population in Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide über die letzten fünf Jahre stabilisiert und sogar deutlich gesteigert werden. So leistet die Heinz Sielmann Stiftung einen wichtigen Beitrag zum Schutz dieser markanten Vogelart in Deutschland.
Mehr erfahren unter www.sielmann-stiftung.de
Quelle: Heinz Sielmann Stiftung

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