Erinnerungen an Tanzstunden und Mandel-OP ?s in Kirchmöser

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Erinnerungen an Tanzstunden und Mandel-OP ?s

„Was dem Plauer seine alte Brücke, ist dem Kirchmöseraner sein Seegarten!“ Mit diesem einfachen Satz lässt sich zusammenfassen, was sich am Tag des offenen Denkmals in Kirchmöser tat. Nachdem die Stadt das Seegarten-Gebäude und die frühere HNO-Klinik zurück erworben hatte, öffnete der SPD-Ortsverein beide Bauwerke, weil viele Neugierige sich eine Besichtigung gewünscht hatten. Und Hunderte kamen.

Gegen Mittag waren die Bratwürste, die am Rande angeboten wurden, bereits ausverkauft. „Die Menschen sind so froh über die Möglichkeit, in die Räume ihrer Jugend zu schauen“, berichtet Ramona Sellke von den Veranstaltern. Erinnerungen an Jugendweihefeiern, Tanzstundenbälle oder Chorauftritte bei Weihnachtsfeiern im großen Saal des Seegartens wurden ebenso wach wie Geschichten und Anekdoten von der hochgelegenen Bar im Saal. Andere Gäste berichteten von Mandel-Operationen, die in ihrer Kindheit in der HNO-Klinik vorgenommen wurden und wie es danach immer Eis gegen Halsschmerzen gab.

„Ältere Bürgerinnen und Bürger zeigen ihren Kindern und Enkeln ein Stück Kirchmöser-Geschichte. Seegarten und Klinik gehören zum Leben der Menschen in unserer Region“, sagt Carsten Eichmüller, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins und Ortsvorsteher von Kirchmöser. „Beide Gebäude sind Wahrzeichen von Kirchmöser. Der Verfall und der Vandalismus machen uns traurig und wütend. 

Wir hoffen und erwarten, dass gezielt nach einem verlässlichen Investor gesucht wird.“ Inzwischen sei es die Aufgabe aller, Vandalismus zu verhindern und den Ist-Zustand zu sichern, so Eichmüller.

Quelle: SPD- OV Kirchmöser/ Plaue

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