Gesundheitsministerin Nonnemacher: Eine Impfpflicht darf es nicht geben

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Gesundheitsministerin Nonnemacher: Eine Impfpflicht darf es nicht geben

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat eine Debatte über eine Impfpflicht für Pflegekräfte in Alten- und Pflegeheimen gefordert. Dazu erklärt Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher heute in Potsdam:

Eine Impflicht darf es nicht geben! Der Bundesgesundheitsminister und die Gesundheitsministerkonferenz der Länder haben sich gegen eine Impfpflicht ausgesprochen. Und zu diesem Wort müssen wir auch gemeinsam stehen. Einer Impfpflicht für Pflegekräfte in Alten- und Pflegeheimen erteile ich eine klare Absage!

Unsere Aufgabe ist es, für die Corona-Schutzimpfung zu werben, über die Vorteile zu informieren und Fragen zu Impfstoffen und Nebenwirkungen transparent zu beantworten. Wir spüren in den Personengruppen der höchsten Priorität eine große Impfbereitschaft. Laut einer aktuellen Umfrage von infratest dimap hat die Impfbereitschaft in der deutschen Bevölkerung zugenommen. Die Mehrheit möchte sich freiwillig gegen das Coronavirus impfen lassen. Und je mehr Menschen die Impfung erhalten haben, umso mehr wird auch die Impfbereitschaft zunehmen. Die Corona-Schutzimpfung ebnet den Weg aus der Pandemie.

Ich bedanke mich ausdrücklich bei allen Pflegekräften in stationären Einrichtungen und ambulanten Pflegediensten sowie bei allen Beschäftigten im Gesundheitswesen für ihren unermüdlichen und aufopferungsvollen Einsatz für kranke und pflegebedürftige Menschen. Sie alle leisten unter schwierigen Bedingungen tagtäglich außerordentliches und zeichnen sich durch große Zuverlässigkeit und hohes Verantwortungsbewusstsein aus. Darauf setze ich auch beim wichtigen Thema Impfbereitschaft.“

Quelle: Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg

Bildbeispiel: pixabay

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