Kornmesser: Am Neustädtischen Markt viel Zeit verloren

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Kornmesser: Am Neustädtischen Markt viel Zeit verloren
 
„Wir begrüßen es ausdrücklich, dass Oberbürgermeister Steffen Scheller sich jetzt für eine Neugestaltung des Molkenmarktes/Neustädtischen
Marktes ausspricht“, sagt die SPD-Fraktionsvorsitzende Britta Kornmesser.
Nach Auffassung der Sozialdemokraten in Brandenburg an der Havel dürfen die zentralen Plätze einer Stadt nicht einfach ein Pflasterfeld bzw.
Parkplatz sein – ohne jede Aufenthaltsqualität.
Selbst kleinere Städte würden es vormachen: So hat man in Rathenow beispielsweise die Chancen der BUGA genutzt und den Märkischen Platz
mit Straßenkunst, Wasserspielen und Sitzgelegenheiten ausgestattet.
Gerade an heißen Tagen bietet er eine hohe Aufenthaltsqualität, gerade auch für Familien mit Kindern.
 
Ältere Brandenburger erinnern sich daran, dass zu DDR-Zeiten der südliche Teil des Neustädtischen Marktes besser gestaltet war. Mit dem
großen Springbrunnen, der Uhr und den Bänken sowie einem Eisbecher aus dem Café „Zum Roland“ machte man es sich dort an sonnigen Tagen
gemütlich.
 
„Da müssen wir endlich wieder hinkommen, dass die Leute den Platz annehmen und sich dort treffen“, so Kornmesser. Aus diesem Grunde hatte
die SPD-Fraktion vor zwei Jahren schon vor zwei Jahren die Neugestaltung der zentralen Plätze Neustädtischer Markt/Molkenmarkt und Nikolaiplatz
gefordert. Damals war ein entsprechender SPD-Antrag von CDU und Freien Wählern in der Stadtverordnetenversammlung abgelehnt worden. „Wenn
Oberbürgermeister Steffen Scheller in der MAZ jetzt eine „ideologiefreie Diskussion“ zur Neugestaltung des Platzes fordert, dann kann das der
Stadt nur guttun“, so Kornmesser, die bedauert, dass man zwei Jahre verloren habe. „Aber besser als nie! Wir Sozialdemokraten werden uns an
der Diskussion um die Gestaltung der zentralen Plätze aktiv und sachorientiert beteiligen.“
 
Quelle: SPD Stadt Brandenburg
 
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