Irreführung von Hundehaltern bei der Hundeernährung

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 Gesundheit & Medizin

Pressemitteilung von: Marie Kliem – Gesundheitscoach für Hunde

Ausgewählte, ungewürzte Zutaten aus der Küche bereichern eine ausgewogene, gesunde Hundeernährung.

Büdingen, 07.02.2019: Die Profitgier vieler Hersteller scheint bei der Hundeernährung und der Unsicherheit vieler Hundehalter kräftig abzusahnen. So lag im Jahr 2017 alleine der Umsatz von trockenem Hundefutter bei lohnenswerten 426 Millionen Euro, wie Erhebungen ergaben. Unsinnige Empfehlungen der Futterindustrie führen viele Hundehalter in die Irre, was oftmals zulasten der Tiergesundheit und des Geldbeutels geht, wie Hundeexpertin Marie Kliem zu berichten weiß.

Der Quatsch der Trends beim Hundefutter

Wie das Essen und Trinken beim Menschen hält auch Hundefutter Leib und Seele der treuen Vierbeiner zusammen. Doch viele Hundebesitzer sind unsicher, was sie am Besten füttern - ob feuchtes, trockenes oder selbst gekochtes Futter oder ob sie ihren Hund mit Barfen ernähren sollen. Hier hakt die Futtermittelindustrie geschickt ein und bewirbt das angebliche 'Muss' für Hunde mit vielen Produkten, die häufig überhaupt nicht nötig sind. Auch unsinnige Trends werden werbewirksam aufgefahren, wie etwa vegane oder getreidefreie Hundeernährung.

"Alles Blödsinn", sagt Marie Kliem, langjährige Hundeexpertin und Gesundheitscoach (www.hundefutter-vital.com) und führt aus: "Hunde stammen vom Wolf bzw. vom Schakal ab und sind überwiegend Fleischfresser. Hundefutter sollte also einen hohen Fleischanteil besitzen. Die Zutaten sollten immer aus qualitativ hochwertigem Fleisch und Innereien bestehen. Keine Schlachtabfälle, K3-Material oder Fleisch- bzw. Tiermehle. Außerdem tut den Tieren ein kleiner Anteil an Obst, Gemüse und Getreide gut, wenn es sogenanntes 'aufgeschlossenes Getreide' ist. Bedauerlicherweise springen viele Hundehalter auf den Zug der Futtermittelindustrie auf, ohne zu wissen, wohin er fährt. Alle möchten derzeit getreidefrei, weil es so propagiert wird."

Beworbenes Welpenfutter, Erwachsenenfutter und Futter für ältere Hunde sind der Expertin ebenfalls ein Dorn im Auge. "Hundefutter mit den Aufschriften Junior, Adult oder Senior wird bei der Hundeernährung gar nicht benötigt, genauso wenig wie spezielles Rassen- oder Diätfutter. Diese Begrifflichkeiten sind eine reine Erfindung der Tierfutterindustrie, um den Verbraucher zu täuschen", ist ihre deutliche Meinung dazu.

Gesunde Hundeernährung ist gar nicht schwer

Bei der Hundeernährung sind Feuchtfutter und Trockenfutter verbreitet im Einsatz, da sie eine schnelle und unkomplizierte Fütterung ermöglichen. Hier rät Marie Kliem dazu, einiges zu beachten und bei der Futterauswahl genau hinzuschauen. "In meiner beratenden Funktion empfehle ich immer Feuchtfutter, denn dies ist die artgerechteste Ernährung, wenn auf Fertigfutter zurückgegriffen werden soll. Ausgewogenes Hundefutter mit natürlichen Rohstoffen in Lebensmittelqualität und in mineralischem Gleichgewicht stellt beispielsweise die Firma Reico her. Die sechs Sorten sind für alle Hunde und Welpen geeignet. Trockenfutter sollte immer nur die zweite Wahl sein, auch wenn es kostengünstig und bequem ist und vielleicht vom Tierarzt empfohlen wurde. Viele Tierärzte werden von der Pharmaindustrie unterstützt und müssen deren Produkte anpreisen."
Zur optimalen Hundeernährung hat die Fachfrau noch weitere praxisnahe Tipps, die sie gerne weitergibt und die das Tierwohl unterstützen. "Futtersorten müssen nicht ständig gewechselt werden. Bedenkenlos ist aber, dem Futter hin und wieder etwas beizumischen, wie etwa Reis, Nudeln, Kartoffeln, Obst und Gemüse – alles natürlich ungewürzt. Beim Kochen packen wir vor dem Salzen und Würzen häufig etwas für unsere Hunde zur Seite und mischen es bei Bedarf unter deren Futter." Und für die Lagerung von feuchtem Dosenfutter empfiehlt die Hundeexpertin, jenes mit einem Deckel zu verschließen und nicht im Kühlschrank aufzubewahren. "Viele Hundehalter füttern das 6 bis 8° kalte Hundefutter direkt aus dem Kühlschrank und wundern sich, wenn ihr Hund daraufhin Magenprobleme bekommt. So wird jede gute Hundeernährung kontraproduktiv!"

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