Traditioneller Archäologischer Jahresrückblick 2018

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Der Historische Verein Brandenburg (Havel) e.V. und die Stadt Brandenburg an der Havel, FG Denkmalschutz, laden am Donnerstag, dem 17. Januar 2019 um 18.30 Uhr alle Interessierten in den Rolandsaal des Altstädtischen Rathauses ein.

Archäologische Untersuchung in Schmerzke "Altes Dorf". Hier wurden Befunde einer bronzezeitlichen Siedlung dokumentiert und eine große Menge an Keramik geborgen. Bildautor: pmp Architekten

Archäologische Begleitung bei der Querung der Plane für eine große Leitungstrasse. Freigelegt ist die aus der Neuzeit stammende Kantensicherung der Plane. Bildautor: Stefan Dalitz

Traditionell beginnt das Vortragsjahr des Historischen Vereins Brandenburg (Havel) e.V. mit dem archäologischen Jahresrückblick. Wie seit vielen Jahren berichten die in der Stadt tätigen Archäologen über die archäologischen Highlights des vergangenen Jahres. Unter den 74 (höchst unterschiedlichen) Maßnahmen, die im Jahre 2018 in der Stadt Brandenburg an der Havel durchgeführt worden sind, werden die wichtigsten Neuentdeckungen durch die Ausgräber selbst vorgestellt. Das Spektrum reicht von der Jungsteinzeit, der ältesten sesshaften Bevölkerung Brandenburgs, bis in die Barockzeit.

So wird Torsten Trebeß über den Neufund einer bisher unbekannten endneolithischen Siedlung in Kirchmöser und einer am Übergang zur Eisenzeit datierenden Siedlung in der Göttiner Landstraße berichten. Torsten Geue stellt jungbronzezeitliche und kaiserzeitliche Funde und Befunde der urgeschichtlichen Siedlung Schmerzke und einer vermutlich frühbronzezeitlichen Siedlung am Immenweg vor. Dietmar Rathert beschreibt die Prospektions-Methode der „Sieblochsondage“, mit denen er die geplante Fernwärmetrasse zwischen Premnitz und Brandenburg in nicht weniger als 624 Grabungsschnitten voruntersucht hat und dabei zahlreiche neue Fundplätze nachwies. Stefan Dalitz wird über neue Grabungen im (sehr fundträchtigen) Ortsteil Saaringen berichten und die Ergebnisse seiner Untersuchungen bei der Querung des im heißen Sommer ausgetrockneten Flüsschens Plane erläutern. Außerdem zeigt er Funde aus einer eher unscheinbaren Grabung in der Klosterstraße, die auf eine bisher unbekannte barocke Töpferei hinweisen. Joachim Müller, der auch durch den Abend führt, wird zwei große mittelalterliche Kelleranlagen aus der Innenstadt Brandenburgs präsentieren.

Wann: Donnerstag, 17.01.2019, 18.30 Uhr

Ort:     Altstädtisches Rathaus, Rolandsaal, 14770 Brandenburg an der Havel

Der Eintritt ist frei. Zur Deckung der Unkosten wird um eine Spende gebeten.

Quelle: Bilder und Text Verwaltung

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