Spielberichte VC Blau Weiß Brandenburg (01.12. & 02.12.2018)

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Spielberichte VC Blau Weiß Brandenburg (01.12. & 02.12.2018)

Das zurückliegende Wochenende hält das komplette Gefühlsspektrum für den VC Blau Weiß Brandenburg bereit – von Tabellenführung über Siegesserie hin zu weiteren Medaillen und reichlich Ernüchterung ist alles dabei.

01.12.2018

1.Frauen (Brandenburgliga) – Wildau

Dem klaren Ziel, mit zwei Siegen die Tabellenführung zu erobern, wurde die 1. Frauenmannschaft des VC Blau-Weiß Brandenburg im vorletzten Spieltag des Kalenderjahres in beeindruckender Weise gerecht und bleibt auch nach zehn Spielen weiterhin ungeschlagen. In Wildau waren der SV Energie Cottbus II und der gastgebende VC Wildau kaum in der Lage, den Brandenburgerinnen dauerhaft Paroli zu bieten. Gegen Cottbus feierten die Blau-Weißen einen Sieg im Schnelldurchgang und machten es deutlich besser als im ersten Aufeinandertreffen in der Saison, als nur ein 3:2-Sieg heraussprang. Im gesamten Spielverlauf gelangen den Lausitzern nur 38 eigene Punkte, ein deutliches Zeichen der Dominanz des Teams von Kapitänin Janett Kordua. Nach nicht mal einer Stunde war dann das schnellste Spiel der Saison mit einem klaren 3:0-Erfolg beendet. Gastgeber VC Wildau war dem VC Blau-Weiß im Anschluss ebenfalls nicht gewachsen. Jedoch wehrte sich der Tabellensiebte vor heimischem Publikum vor allem in den Sätzen zwei und drei erheblich und hielt die Durchgänge lange Zeit offen. Den Unterschied machten schließlich der starke Aufschlag, auf den sich der VC Blau-Weiß an diesem Tag verlassen konnte, sowie das sehr konsequente Angriffsspiel. „Sicher war unser Aufschlag heute der Schlüssel zum Sieg. Da waren wir heute auf einem konstant hohen Niveau“, so Trainer Lars Wolfram. Erfreulich ist zudem, dass es nach zuletzt vielen knappen Spielen zwei klare Siege ohne Satzverlust zu bejubeln gab. Lohn der über den gesamten Tag starken Leistung ist nun die alleinige Tabellenführung mit einem Polster von drei Punkten auf den ärgsten Verfolger aus Bad Saarow. Der Weg zum Landesmeistertitel ist für die Blau-Weißen anhand der doch recht ausgeglichenen und eng beisammen liegenden Spitzengruppe jedoch noch lang.

Es spielten: Saskia Böttger - Sabrina Harnisch – Janett Kordua – Rebecca Krause - Sophie Neuberger – Victoria Saage - Anja Seiler – Vanessa Smaka - Caroline Voigt - Stefanie Weber

 

1.Männer (Brandenburgliga) – Potsdam

Der Spieltag der 1.Männer wurde am Vorabend aufgrund des nicht möglichen Antritts des USV Potsdam II auf einen noch zu bestimmenden Termin verlegt und nachgeholt.

 

3.Männer (Landesklasse) – Lindow

Zum Jahresabschluss verschlug es die männliche Drittvertretung des VCB nach Lindow, wo man sich in beiden Duellen als klarer Außenseiter zu behaupten hatte. Gegen den Kremmener SV fehlte zunächst jeder Zugang zu dem Spiel, welches schneller am VCB vorüber ging, als es der Mannschaft – letztmalig betreut von Spielertrainer Martin Braunschweig - lieb sein konnte (8:25; 13:25). Erst mit dem 3.Abschnitt zeigte sich der Spielverlauf in völlig neuem Gewand und offenbarte ein offenes Treiben, bei dem die Blau – Weißen abermals vor einem sensationellen Satzgewinn standen. Letztlich kam der klare Favorit noch mit einem blauen Auge davon und rettete sich gerade so ins Ziel (27:29).

Gegen den Gastgeber vom SV Lindow Gransee III gab es eine durchweg solide Leistung ohne jedoch den deutlichen Sieg der Grün – Weißen ernsthaft in Gefahr bringen zu können (12:25; 18:25; 15:25). Dennoch gibt der Auftritt viel Auftrieb für das neue Kalenderjahr, wenn die bisherige Saisonentwicklung unter dem neuen Trainer Christopher Braun seine Fortsetzung findet.

Es spielten: Claudius Alert – Christopher Braun – Martin Braunschweig – Sebastian Helwin –Robin Huber - Andreas Meier – Niklas Nimmich - Felix Schendel - Matthias Stimming - Philipp Wiedenhöft

 

02.12.2018

U13 weiblich (Vorrunde Landesmeisterschaft 2.Spieltag) – Marienberghalle (I) & Wildau (II)

Mit zwei Teams bestritt der VC Blau Weiß Brandenburg den 2.Spieltag der Vorrunde in der Landesmeisterschaft.

Für Team I (betreut von Katja Förster) ging es in der Staffel A um das vorzeitige Erreichen des Qualifikationsturniers zur Teilnahme an der Endrunde. Der amtierende Landespokalsieger gab sich dabei keine Blöße und legte einen astreinen Auftritt mit klaren Siegen gegen SG Einheit Zepernick I (25:18; 25:15) – VC Angermünde I (25:16; 25:14) und in dieser Eindeutigkeit etwas überraschend auch gegen den SC Potsdam I hin (25:19; 25:11). Damit baut das Team seine Siegesserie auf nun 10 Erfolge am Stück aus und gehört spätestens jetzt zu den Topfavoriten auf den Landesmeistertitel in diesem Jahr.

Team II (betreut von Jens Gutowski) wollte nach dem Abstieg vom Vorspieltag in Wildau zeigen, dass es nicht in die unterste Staffel des Landes gehören würde. In der Vorrunde gab es dabei eindeutige Siege gegen SG Einheit Zepernick IV (25:11; 25:18) und SC Potsdam IV (25:20; 25:12). Als Gruppensieger gelang direkt der Sprung ins Aufstiegsspiel zurück in die Staffel D, wo abermals der SC Potsdam IV wartete. In Anlehnung an das Vorrundenspiel setzte sich der VCB II auch hier souverän durch (25:23; 25:18) und darf somit die Rückkehr in die Staffel D feiern.

Es spielten:

VCB I: Lea Förster – Anna Schönborn – Emma & Luna Sickert

VCB II: Chiara Gutowski – Hanna Hutfilz - Tilda Kronberg – Melina Niendorf - Lana Thiele - Angelina Triebel

 

U14 männlich (Landespokal Endrunde) – Schulzendorf

Aufgrund einer kurzfristigen Absage der Sportfreunde Brandenburg 94 änderte sich der Modus für die Landespokalendrunde in Eichwalde, so dass nun jeder gegen jeden spielen musste. Die männliche U14 um Trainer Bodo Pfeiffer rechnete sich vorab im Kampf um die Medaillen einiges aus, wollte aber in erster Linie die Weiterentwicklung der eigenen Spielkultur vorantreiben. Gleich im ersten Duell des Tages gegen den SV Schulzendorf I war davon auch schon einiges mehr zu sehen – allerdings reichte es knapp immer noch nicht für einen Sieg gegen einen direkten Konkurrenten (15:25; 25:21; 12:15). Wie stabil und abgeklärt das Team inzwischen agieren kann, zeigte es stattdessen in den Vergleichen mit SV Schulzendorf II (25:6; 25:19) und der TSGL Schöneiche (25:8; 25:6). Damit war das Minimalziel einer Medaille bereits erreicht – gegen den SC Potsdam ging es schließlich noch um die Farbe. Aber auch hier gelang es noch nicht gegen den deutlich größeren Gegnerdruck das eigene Spiel stabil zu halten (17:25; 21:25). Damit darf sich die U14m des VCB am Ende über Bronze freuen, was angesichts der Ausgangslage völlig im Rahmen und daher erfreulich ist.

Es spielten: Jannis Gerike – Finn Ilgner – Lennard Jollet – Tizian Schmidt - Florian Schwarzlose

 

U16 weiblich (Endrunde Landesmeisterschaft) – Schwanebeck

Mit unterm Strich vielleicht zu hohen Erwartungen angetreten, erlebte die weibliche U16 bei ihrem Saisonhighlight eine große Ernüchterung. In einer machbaren Vorrundengruppe startete das Team von Trainer Sebastian Pfeiffer zunächst gegen die gastgebende Zweitvertretung der SG Einheit Zepernick und kämpfte sich nach schleppenden Start eifrig in das Spiel zurück (24:26; 25:7). Bis zum 8:4 im Tiebreak sah alles nach dem eingeplanten Sieg aus, ehe in der Folge nichts mehr zusammenlief und die 11:15 Niederlage den Dämpfer zu Beginn des Turnieres perfekt machte. Gegen die Sportschule des SV Energie Cottbus stand die Mannschaft um die beiden Auswahlspielerinnen Finja Hintze und Isabel Schattauer bereits mit dem Rücken zur Wand und war zum Siegen verdammt. In einem hochklassigen ersten Durchgang setzte sich der VCB nervenstark und mit beeindruckender Intensität durch (28:26) und ließ die mitgereisten Eltern auf das in die Ferne gerückte Halbfinale hoffen. Unterm Strich konnten die VCB – Mädels das hohe Spielniveau aus dem ersten Durchgang nicht halten und mussten sich in der Folge dann doch deutlich geschlagen geben (17:25; 9:15). Im abschließenden Spiel um Platz 5 gegen den VSV Grün Weiß Erkner I legte Trainer Pfeiffer dann mehr Wert auf die Teamentwicklung für die kommende Saison und setzte alle Mädchen ein, um weitere Spielpraxis auf dem Großfeld zu geben. Trotz reichlicher Rotation setzt sich die U16 am Ende hauchdünn aber hochverdient durch und schließt die Saison mit einem 5.Platz von insgesamt 14 teilnehmenden Mannschaften ab (25:23; 23:25; 15:13).

Es spielten: Nele Beilfuß – Lara Bottke – Finja Hintze - Alana Höffler – Joyce Jöchen – Pauline Mathes – Tony Merten - Isabel Schattauer – Emilia Schwichtenberg – Josefine Seide - Fleur Sickert – Elena Wegener

 

U20 männlich (Endrunde Landesmeisterschaft) – Marienberghalle

Ebenfalls ihren Saisonhöhepunkt bestritt die männliche U20 in der heimischen Marienberghalle. Mit dieses Mal nur kleinem Kader von 8 Spielern galt es nicht nur den Gegnern zu trotzen, sondern auch dem Spielmodus mit 4 kräftezehrenden Spielen in 6 Stunden.

Zum Auftakt gelang gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen der erhofft erfolgreiche Start in das Turnier (25:22; 25:17) ehe im vielleicht besten wie emotionalsten Spiel des Tages gegen Topfavorit SC Potsdam das Tor zum Gewinn der Landesmeisterschaft weit aufgestoßen wurde. Beide Teams zeigten mitreißenden Volleyball von großer Klasse und schenkten sich keinen Millimeter, wobei die, von Davis Niendorf betreuten, Jungs im abschließenden Tiebreak auch davon profitierten, dass die eine oder andere Entscheidung des Schiedsgerichtes zu Ungunsten des SC Potsdam ausgefallen ist. Aufgrund der vorab gezeigten Leistung samt investierter Kräfte dennoch zumindest kein unverdienter Erfolg (23:25; 31:29; 16:14). Wie viel Energie dieser Coup kosten sollte, zeigte sich unmittelbar im Anschluss beim Vergleich gegen die titelverteidigende TSGL Schöneiche. Nach knapp verlorenem ersten Abschnitt (23:25) brach der VCB komplett zusammen und hatte dem routinierten Spiel der TSGL nichts mehr entgegen zu setzen (12:25). Vor dem letzten Spiel des Tages war bereits klar, dass man nicht mehr Landesmeister werden könne und auch die Qualifikation zur Nordostdeutschen Meisterschaft (Platz 2) nur bei einer unwahrscheinlichen Niederlage des SC Potsdam gegen die Netzhoppers erreichbar wäre. Vielmehr ging es gegen die KSC Asahi Spremberg noch um den Gewinn der Bronzemedaille zur Belohnung. Sichtlich gezeichnet von den Anstrengungen des Tages gelang zunächst auch hier nicht viel (17:25) ehe Coach Niendorf nochmal die letzten Kräfte mobilisieren und mit einem abermals beherzten Auftritt samt außergewöhnlicher Dominanz im Tiebreak sich doch noch verdientermaßen die Bronzemedaille gesichert werden konnte (25:22; 15:4).

Es spielten: Gustav Braunschweig – Derik Freese - Jannes Fröhlich – Sebastian Helwin – Henryk Leue - Justus Neu - Tim Ullrich – Janek Wiesenack

Text: Matthias Grawe

Bild: Verein

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